Als sich die Grenzen der Kompromißfähigkeit und -bereitschaft der Bourgeoisie unter den Bedingungen der kapitalistischen Krise am Beispiels Griechenlands zeigten, forderten einige Linke nun einen „Plan B“: Die Strategie der Verhandlungen mit den EU-Institutionen sollten mit der Bereitschaft zu einem (griechischen) Austritt aus der Eurozone (bzw. der solidarischen Unterstützung eines eventuellen solchen Austritts durch die linken in den anderen europäischen Ländern) verbunden werden. Dies war im Juli u.a. der Vorschlag von Janine Wissler und Nicole Gohlke (beide Linkspartei) in ihrem „Grexit-Frage(n)“-Artikel (BT 3) im Neuen Deutschland:
Die Grexit-Frage(n) stellen.
Das griechische OXI und die politischen Prämissen der Linkspartei
http://www.neues-deutschland.de/artikel/978846.die-grexit-frage-n-stellen.html
Von den zahlreichen Folge-Artikeln, die dieser Artikel auslöste, seien – neben den Basistexten 4 und 8 – die von Heino Berg
Die LINKE und der Grexit. Der Bruch mit der Gemeinschaftswährung muss Teil einer sozialistischen Strategie sein – diese darf sich aber nicht darauf beschränken
http://www.neues-deutschland.de/artikel/983823.die-linke-und-der-grexit.html
und
Judith Dellheim
Von Griechenland lernen. … und das Erreichte verteidigen. Zum Beispiel die Strukturen der Solidarischen Ökonomie. Ein Beitrag zur linken Debatte über SYRIZA und die Alternativen zur Krisenpolitik
http://www.neues-deutschland.de/artikel/984117.von-griechenland-lernen.html
hervorgehoben.