BT 12: Anmerkungen zu Plan C von TaP

Die Anmerkungen enthalten Zustimmung:

„Wenn

  • Plan A die Tsipras-Linie einer Einigung mit Troika/Quadriga

und

  • Plan B ein nationalstaatlicher Linkskeynesianismus ist,

dann bedarf es in der Tat eines Plans (oder besser: einer Handlungsleitlinie) C.“

aber auch deutliche Kritik:

„das ganze Gerede über die „gesellschaftliche Linke“ (6 x in dem Text), die pauschal bleibende Kritik an „der etatistischen Linken“ (meine Hv.) und das von Moritz Warnke übernommene Postulat,

„in Griechenland und Spanien war es gerade die Maulwurfsarbeit in den Platzbewegungen, in sozialen Zentren und Formen der selbsthilfeorientierten Organisierung, die die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse durcheinandergewirbelt haben“,

für mich begrifflich kaum faß- und daher kaum kritisierbar. Nur eines scheint mir doch aber klar zu sein: Wie wir gerade in Griechenland sehen, wurde das Kräfteverhältnisse alles andere als „durcheinandergewirbelt“ – weder durch PlatzbesetzerInnen noch durch wahlarithmetische Verschiebungen. „[D]urcheinandergewirbelt“ sind eher die Gedanken derjenigen, die jedes Bewegungslüftchen gleich als ‚das große Dinge’ abfeiern.“

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