BT 10: Das „Plan A“-Papier von Thomas Seibert (IL)

Kurz vor dem Jahreswechsel 2015/16 griff Thomas Seibert von der Interventionistischen Linken (IL) die Forderung von Leo Meyer aus dem August nach einem neuen „Plan A“ (siehe Basistext 5) auf. Für „einen Plan A ist“ seines Erachtens „von entscheidender Bedeutung“: „Obwohl an der Zweidrittel-Mehrheit der Großen Koalition kein Weg vorbeiführt, bleibt doch strategisch anzuerkennen, dass sich das dritte Drittel dieser Gesellschaft abseits hält. Dabei beziehe ich mich [… auf] die hochgeschätzt 30%, niedrig geschätzt an die 20% derer, die sich bei verschiedenen Anlässen ausdrücklich links der Zweidrittelgesellschaft positioniert haben und dies auch heute noch tun.“

 

Erste Notizen zum Plan A einer neuen Linken (nicht nur) in Deutschland

http://kommunisten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6010

 

Der Beitrag erschien auch an folgenden Stellen:

http://www.trend.infopartisan.net/trd1215/t421215.html

https://emanzipatorischelinke.wordpress.com/2015/12/13/erste-notizen-zum-plan-a-einer-neuen-linken-nicht-nur-in-deutschland/

Ein Gedanke zu „BT 10: Das „Plan A“-Papier von Thomas Seibert (IL)

  1. zur aktuellen quantifizierung von „rot-rot-grün“:

    „Das Schweigen der Sozialdemokraten ist erstaunlich. Denn angesichts der desaströsen Wahlergebnisse von Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt drängt sich die Frage auf: War’s das jetzt, Genossen? Die SPD wurde in beiden Ländern auf das Format einer Funktionspartei reduziert. Früher kämpften die Sozialdemokraten um die Macht. Heute können sie froh sein, wenn sie überhaupt noch den Steigbügel für andere halten dürfen. Die SPD entfernt sich nicht nur immer mehr von ihrem einstigen Anspruch, überall im Land und im Bund den Regierungschef zu stellen. Sie muss auch ohnmächtig dabei zusehen, dass eine Regierungsoption unter ihrer Führung immer unwahrscheinlicher wird. Dass eine rot-rot-grüne Reformkoalition bei der nächsten Bundestagswahl zustande kommen würde, war schon eher unwahrscheinlich, aber mitnichten unmöglich. Nun funktioniert es schon rein rechnerisch nicht mehr.“

    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/war2019s-das-leute

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