Historischer Materialismus oder ‚Verteilungsgerechtigkeit’?
http://scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=54446&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=06963ae34d
Der Text antwortet auf eine These aus einer der LeserInnen-„Ergänzungen“ unter Basistext 17 „Den Klassen-Begriff diskutieren!“. In dieser hieß es:
„Karl Marx war natürlich getrieben von den elenden Verhältnissen seiner Zeit, der bitteren Armut, den unbeschreiblichen Arbeitsverhältnissen. […]. Sein Werk begann mit seiner Kritik des Holzdiebstahlgesetzes, nicht mit dem Kapital.“
(Nein, nein und nochmals NEIN, verfasst von: anonym. Verfasst am: Di, 05.01.2016 – 11:24 h)
selbst die RSO, deren texte wir sonst eigentlich mehr oder weniger positiv rezipiert haben, scheint sich auf den den diskurs der „verteilungsgerechtigkeit“ zu kaprizieren. dass es sich hier um ein betriebsflugblatt handelt, macht die sache keinesfalls besser:
http://www.sozialismus.net/images/klartext/klartext_41_kav.pdf
es gibt ein strategiepapier der IL, das stark auf verteilungsfragen setzt.
http://www.interventionistische-linke.org/beitrag/fuer-eine-neue-soziale-offensive-solidarity-for-all
eine in die meines erachtens richtige richtung gehende kritik daran findet sich hier:
http://wissensteilung.blogsport.de/2016/03/11/soziale-offensive-ist-mehr-als-umverteilung-2/