2. Update – Aktuelle Diskussion im Überblick (1): Texte zur sexuellen/sexualisierten Gewalt in der Kölner Silvesternacht

Mit diesem Artikel beginnen wir eine Serie und neue Artikel-Kategorie: Wenn bestimmte Themen (und mögen sie auch etwas neben dem hiesigen Hauptthema liegen) breit – d.h.: spektren-übergreifend -, aber verstreut an verschiedenen publizistischen Orten von Linken diskutiert werden, werden wir versuchen, diese Texte möglichst komplett (und ohne Rücksicht darauf, ob wir einzelne Artikel besser oder schlechter finden) zusammenzustellen.
Die Linksammlung wird bei Bedarf aktualisiert; Hinweise können gerne auch per Kommentar gepostet werden.
Die folgende Liste gliedert sich in vier Abschnitte: I. Texte direkt zu den Ereignissen in Köln II. Texte zu sexueller/sexualisierter Gewalt und (weiblicher) Definitionsmacht im allgemeinen III. Grundsätzliche Texte speziell zum Verhältnis von Rassismus/Nationalismus und Sexismus/Patriarchat IV. Grundsätzliche Texte zum Verhältnis Klasse und Rasse sowie Klasse und Geschlecht bzw. Patriarchat und Kapitalismus / allgemein zu Intersektionalität / Marxismus und Feminismus und als Nr. V. gibt es noch einen Text, der in keinen der anderen Abschnitte paßt.

I. Texte direkt zu den Ereignissen in Köln

NACHTRAG – 12.03.: isl & RSB: Köln und die Folgen. Nein zu Sexismus und Rassismus!

http://islinke.de/nein_zu_sexismus_rassismus.htm

undatiert (01.03. oder früher): Autonome Frauen*-Vollversammlung Köln, Aufruf zum Frauen Lesben Trans- und Intersexuellen-Block in der bundesweiten 12.-März-Demo 2016 um 13 Uhr in Köln am Dom: Nein zum sexistischen und rassistischen Normalzustand

S. 1 des Aufrufs

S. 2 des Aufrufs

https://reclaimfeminism.org/wp-content/uploads/2016/02/Aufruf-zum-FLTI-Block.Frauen-sternchen-Vollversammlung.pdf

undatiert (01.03. oder früher):: dies., Einladung zum bundesweiten FLTI*Plenum am 11.3. in Köln
https://reclaimfeminism.org/wp-content/uploads/2016/02/Einladung-Demo-und-FLTI-Plenum.Frauen-sternchen-Vollversammlung.pdf

28.02.: Politisches Sekretariat des RSB, Der Spaltungspolitik entgegentreten

http://www.rsb4.de/content/view/5673/84/

25.2.: 2. Berliner Mobilisierungstreffen für FLTI*-Block bei feministischer & antira Demo am 12.3. in Köln

https://linksunten.indymedia.org/de/node/170162 / https://de.indymedia.org/node/8363

23.2.: TaP, Welche Forderungen und Parolen angesichts sexueller / sexualisierter Gewalt? Teil III meiner Antwort an Micha Schilwa

http://www.scharf-links.de/51.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=55021&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=29f9458d8d

Undatiert (25.2. oder früher): denk.radikal.feministisch, Nicht mit unserer Stimme, nicht in unserem Sinne

http://www.maedchenhauskassel.de/anfang.htm / http://plaene.blogsport.eu/2016/02/13/aktuelle-diskussion-im-ueberblick-1-texte-zur-sexuellensexualisierten-gewalt-in-der-koelner-silvesternacht/#comment-59

18.2.: Sexuelle Gewalt in der Silvesternacht – “Taharrush Jama’i” und der Islam

http://klassegegenklasse.org/zuerst-willkommen-spaeter-auf-nimmerwiedersehen/

undatiert (16.2. oder früher): Benutzt uns nicht für eure rassistische Hetze! 8. März Frauenkampftag 2016 – bundesweite Veranstaltungsreihe von Gruppe ArbeiterInnenmacht und REVOLUTION

http://arbeitermacht.de/termine.htm

13.2.: Aktion gegen Sexismus und Rassismus, Den sexistischen Normalzustand bekämpfen – Kletteraktion

https://linksunten.indymedia.org/de/node/168723

13.2.: Revolutionär-kommunistische Jugend, Antisexistische Wandzeitung!

https://www.klassegegenklasse.org/antisexistische-wandzeitung/

12.02.: Aufruf zu Berliner FLTI*- Plenum / Mobilisierung für einen FLTI*-Block zur bundesweiten feministischen und antirassistischen Demo am 12. März 2016 in Köln

https://linksunten.indymedia.org/de/node/168640

dt.: https://linksunten.indymedia.org/de/node/168641 / engl.: https://linksunten.indymedia.org/de/node/168642

12.02.: Wladek Flakin, Bayerische Polizei: Sexualisierte Gewalt ist nur für weiße Männer erlaubt

http://klassegegenklasse.org/bayerische-polizei-sexualisierte-gewalt-ist-nur-fuer-weisse-maenner-erlaubt/

11.02.: Hannah Wettig, An der Realität vorbei. Der intersektionelle Feminismus scheitert an der Erklärung für die Ereignisse von Köln

http://jungle-world.com/artikel/2016/06/53480.html

07.02.: Edith Bartelmus-Scholich, [ohne Überschrift]

https://www.facebook.com/EdithBS/posts/10205251227831342

via https://systemcrash.wordpress.com/2016/01/29/nochmals-zu-den-kulturellen-unterschieden-patriarchaler-verhaeltnisse/#comment-5514

06.02.: TaP, Teil II meiner Antwort an Micha Schilwa

http://www.scharf-links.de/51.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=54812&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=62911bc287

04.02.: Paulette Gensler, Und es hat doch mit dem Islam zu tun

http://jungle-world.com/artikel/2016/05/53442.html

Nachtrag – erweiterte Fassung (des vorgenannten Textes) vom 15.02.: Diskussionsbeitrag zu den Silvester-Ausschreitungen und deren Folgen: Gegen den Gender-Jihad und die femministischen Relativierungen

http://haolam.de/artikel_24124.html

03.02.: Angelika Teweleit, Nein zu Gewalt gegen Frauen & MigrantInnen
https://www.sozialismus.info/2016/02/nein-zu-gewalt-gegen-frauen-migrantinnen/

01.02.: Libertäre Gruppe Karlsruhe, Beitrag zur Debatte um die sexuellen und sexualisierten Übergriffe in der Silvesternacht

https://linksunten.indymedia.org/en/node/167426

01.02. (?): Angela Klein, Das Nein der Frau muss reichen!

http://www.sozonline.de/2016/02/das-nein-der-frau-muss-reichen/

30.01.: Antifaschistische Gruppen des Vogtlands, Solidarität mit den Opfern sexistischer Übergriffe, Kampf dem Sexismus, immer und überall

https://linksunten.indymedia.org/en/node/167220

30.01.: Barbara Gruber / Matthias Hansen / Branka Stojanovic / Eric Wegner, Sexuelle Übergriffe, „Islamisierung“ und die Arbeiter/innen/bewegung

http://arbeiter-innen-kampf.org/artikel/sexuelle-uebergriffe-islamisierung-und-die-arbeiterinnenbewegung/

via http://linkezeitung.de/2016/01/30/sexuelle-uebergriffe-islamisierung-und-die-arbeiterinnenbewegung/

29.01.: HH: Feministische Aktion gegen sexualisierte Gewalt und rassistische Hetze

https://de.indymedia.org/node/7739

undatiert (29.01. – oder früher): Feministische Partei – Die Frauen, Angst vor Islamisierung?

http://www.feministischepartei.de/index.php?id=20

via https://linksunten.indymedia.org/de/comment/view/175420

29.01.: systemcrash, nochmals zu den kulturellen unterschieden patriarchaler verhältnisse

https://systemcrash.wordpress.com/2016/01/29/nochmals-zu-den-kulturellen-unterschieden-patriarchaler-verhaeltnisse/

28.01.: Feministische Partei DIE FRAUEN, Verschärfung des Sexualstrafrechts statt Verschärfung des Asylrechts

http://www.scharf-links.de/51.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=54703&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=61ac667ab3

28.01.: Dora Streibl, Wir sind die besseren. Antisemitischer Feminismus, ideologiekritischer Sexismus. Die Debatte über Ereignisse wie die Kölner Silvesternacht dient im innerlinken Diskurs oft zur Bestätigung der eigenen Positionen und geht selten über das Gut-böse-Schema hinaus

http://jungle-world.com/artikel/2016/04/53402.html

28.01.: TaP, Linke (und) Vergewaltiger [= Auszug aus nachfolgend genanntem Text, aber mit neuer Einleitung]

https://linksunten.indymedia.org/de/node/166906

mit https://linksunten.indymedia.org/de/system/files/data/2016/01/1972373736.pdf

27.01.: TaP, Die Herrschaft über und die Ausbeutung von Frauen in ihrer begrenzten Vielfalt und eintönigen Ähnlichkeit. Eine Antwort von TaP an Micha Schilwa @ ethnisch-kulturelle Spezifitäten sexueller/sexualisierter Gewalt

http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[pointer]=2&tx_ttnews[tt_news]=54665&tx_ttnews[backPid]=48&cHash=b46815ca17

26.01.: Ianka Pigors, Gewalt gegen Frauen bekämpfen. Bürgerliche und Rechte verteidigen Frauen nicht

https://www.sozialismus.info/2016/01/gewalt-gegen-frauen-bekaempfen/

25.01.: Georg Kümmel, Offen gefragt. Ein paar Anregungen zum Nachdenken über den Umgang mit der Silvesternacht von Köln

https://www.sozialismus.info/2016/01/offen-gefragt/

23.01.: Eine Leserin, Leser*innenbrief zu „Keine Frauenbefreiung ohne Antiimperialismus“ und Antwort der Redaktion

http://klassegegenklasse.org/leserinnenbrief-zu-keine-frauenbefreiung-ohne-antiimperialismus/

NACHTRAG – 23.01.: Peter Nowak, Sexismus nur, wenn Ausländer dabei sind?

http://www.heise.de/tp/news/Sexismus-nur-wenn-Auslaender-dabei-sind-3082615.html

mit Hinweis auf:

Iris Wigger, Schwarze Schmach, in: Historisches Lexikon Bayerns [an der Bayerischen Staatsbibliothek angesiedeltes, „zentrales wissenschaftliches Nachschlagewerk zu allen Fragen der bayerischen Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart“ unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Ferdinand Kramer]

https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Schwarze_Schmach

21.01.: Claus Ludwig Nach Köln. Rassistische Kräfte im Aufwind, direkte Gegenwehr & politische Antworten nötig

https://www.sozialismus.info/2016/01/nach-koeln/

21.01.: Julia Schramm: Giftige Mischung. Die Debatte über die Gewalt von Köln wird oft rassistisch, antifeministisch und populistisch geführt. Die Kampagne #ausnahmslos setzt dem etwas entgegen

http://jungle-world.com/artikel/2016/03/53362.html

Nachtrag – 21.01.: Leserbrief von A. Holberg [zu dem zwei Einträge weiter unten genannten Artikel von Micha Schilwa]

http://scharf-links.de/55.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=54605&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=1944544e21

20.01.: systemcrash, NAO diskussion über den „Schock von Köln“

https://systemcrash.wordpress.com/2016/01/20/nao-diskussion-ueber-den-schock-von-koeln/

20.01.: Micha Schilwa, Nach dem Schock von Köln – eine hilflose Linke zwischen Ritual und Reflex

http://scharf-links.de/40.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=54591&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=084211f3af /

http://nao-prozess.de/nach-dem-schock-von-koeln-eine-hilflose-linke-zwischen-ritual-und-reflex/

20.01.: Suphi Toprak, Keine Frauenbefreiung ohne Antiimperialismus!

http://klassegegenklasse.org/keine-frauenbefreiung-ohne-antiimperialismus/

19.01.: Bastian Schmidt, Reform des Sexualstrafrechts: CDU-Vorstand punktet mit Populismus

http://klassegegenklasse.org/reform-des-sexualstrafrechts-cdu-vorstand-punktet-mit-populismus/

Nachtrag – 16.01.: 300 gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus in Mainz

https://www.zwischenze.it/sexualisierte-gewalt-rassismus/ / http://linksnavigator.de/node/7257 / https://linksunten.indymedia.org/de/node/168853

14.01.: Tanja Dückers, Derzeit droht ein zentrales feministisches Anliegen nur deshalb wahrgenommen zu werden, weil mutmaßlich Flüchtlinge an den Aggressionen gegen Frauen beteiligt waren.

http://jungle-world.com/artikel/2016/02/53298.html

16.01.: Lilly Freytag, Sexuelle Gewalt in der katholischen Kirche

http://klassegegenklasse.org/sexuelle-gewalt-in-der-katholischen-kirche/

Nachtrag – 14.01.: Automone FrauenLesben Köln, Nicht mit unserer Stimme, nicht in unserem Sinne

http://weisekiezini.blogsport.de/2016/01/14/statement-der-autonomen-frauenlesben-koeln/

14.01.: Thomas von der Osten-Sacken, Kein Frühling in Köln. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo wurde sexuelle Gewalt gezielt als Mittel eingesetzt, um Frauen zu terrorisieren. Die Ereignisse in Köln erinnern daran

http://jungle-world.com/artikel/2016/02/53299.html

14.01.: Jan Tölva, Stärke zeigen. Die Reaktionen auf die Silvesternacht von Köln offenbaren den Wunsch nach Autorität und zeigen, wie schwer sich linke Politik noch immer mit dem Thema Sexismus tut

http://jungle-world.com/artikel/2016/02/53300.html

12.01. (oder früher): Institut zeitgenössischer Diasporas, Zur Medienreaktion auf die sexuellen Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof in der Nacht auf den 1. Januar 2016

http://contemporarydiasporas.tumblr.com/post/137045229891/zur-medienreaktion-auf-die-sexuellen-%C3%BCbergriffe-am

via http://maedchenmannschaft.net/zur-medienreaktion-auf-die-sexuellen-uebergriffe-am-koelner-hauptbahnhof-in-der-nacht-auf-den-1-januar-2016/

11.01.: Interventionistische Linke Berlin, Sexismus heisst das Problem!. Solidaritätsnote an die Betroffenen sexualisierter Gewalt überall

http://www.interventionistische-linke.org/beitrag/sexismus-heisst-das-problem

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t440116.html

14.01.: Ivo Bozic, 20 Thesen für einen sachlichen Umgang mit den Vorfällen von Köln

http://jungle-world.com/artikel/2016/02/53301.html

13.01.: Collectif National pour les Droits des Femmes u.a., Erklärung französischer Organisationen zu Köln

http://islinke.de/frankreich_erkl_koeln.htm

13.01.: Antikapitalistische Linke (AKL): Nein zu allen Abschiebungen! Asylrecht ist kein „Gastrecht“ sondern Grundrecht!

http://www.antikapitalistische-linke.de/?p=1130

via https://www.sozialismus.info/2016/01/asylrecht-ist-kein-gast-sondern-grundrecht/

12.01.: Revolutionäre Linke, Flüchtlinge schützen! Rassismus bekämpfen! Asylrechtsverschärfungen ablehnen!

https://revolutionaerelinke.wordpress.com/

via https://www.sozialismus.info/2016/01/asylrecht-ist-kein-gast-sondern-grundrecht/

11.01. (?): Kübra Gümüşay / Anne Wizorek u.a., #ausnahmslos, Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus

http://ausnahmslos.org/

11.01.: Identitätskritik, Sexualisierte Gewalt. Weiß-Deutsche Vorbildlichkeiten

http://www.identitaetskritik.de/sexualisierte-gewalt-weiss-deutsche-vorbildlichkeiten/

via http://maedchenmannschaft.net/sexualisierte-gewalt-sichtbarkeiten-und-style-die-blogschau/

11.01.: Conrad Schuhler, Die Kippe von Köln?. Die Kölner Sexualverbrechen und die Folgen für die „Willkommenskultur“

http://www.kommunisten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6043:die-kippe-von-koeln&catid=37:kommentare&Itemid=69

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t380116.html

10.01.: Rassismus meets rapeculture

https://dontdegradedebsdarling.wordpress.com/2016/01/10/rassismus-meets-rapeculture/

via http://maedchenmannschaft.net/sexualisierte-gewalt-sichtbarkeiten-und-style-die-blogschau/

10.01.: Cosmonautilus, Zum Umgang der Linken mit Rassismus und Sexismus

https://linksunten.indymedia.org/en/node/164628

10.01.: Feministinnen, Die Anderen und unsere Frauen…

https://linksunten.indymedia.org/en/node/164758

09.01.: Flying Circus, Eine Replik auf den Vice-Artikel zu Köln

https://linksunten.indymedia.org/en/node/164534

Nachtrag – 09.01.2016: Paulette Gensler, Der Islam dient als Projektionsfläche und Katalysator der Entzivilisierung

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47066/1.html

09.01.: Susanne Kühn, Gewalt gegen Frauen – kein Silvesterproblem…und schon gar kein Vorwand für rassistische Hetze

http://www.arbeitermacht.de/infomail/858/gewaltgegenfrauen.htm

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t420116.html

und http://nao-prozess.de/koeln-gewalt-gegen-frauen-kein-silvesterproblem-und-schon-gar-kein-vorwand-fuer-rassistische-hetze/

09.01.: Almedina Gunić [RCIT], Deutschland: Köln – Heuchler der Stunde. Über die sexuellen Übergriffe zu Silvester und die drauffolgende Welle an Rassismus und Sexismus

http://www.thecommunists.net/home/deutsch/koeln-heuchelei/

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t470116.html

09.01.: Dietmar Henning / Peter Schwarz, Die Übergriffe in Köln und der Ruf nach dem starken Staat

http://www.wsws.org/de/articles/2016/01/09/koel-j09.html

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t410116.html

08.01.: aandersfunk, Köln: Und um Mitternacht der große Knall

https://aandersfunk.wordpress.com/2016/01/08/koeln-und-um-mitternacht-der-grosse-knall/

08.01.: Natalie Ziermann / H. G. Öfinger, Köln: Sexuelle Gewalt und Rassismus

http://www.derfunke.de/index.php/rubriken/frauen/1895-koeln-sexuelle-gewalt-und-rassismus

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t430116.html

Nachtrag – 08.01.: Konstanze Kriese, Rape Culture? Anmerkungen zur aktuellen Debatte über Gewalt und Sexismus nach Köln, Hamburg, Kleinkleckersdorf und überall

https://emaliberlin.wordpress.com/2016/01/08/rapculture/

08.01.: SAV Köln, Gegen sexuelle Gewalt Gegen Rassismus

https://www.sozialismus.info/2016/01/koeln-gegen-sexuelle-gewalt-gegen-rassismus/

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t400116.html

07.01.: Lilly Freytag / Andrea Lamantia, Auch nach Köln: Gegen Sexismus und Rassismus!

http://klassegegenklasse.org/auch-nach-koeln-gegen-sexismus-und-rassismus/

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t450116.html

07.01.: Köln gegen Rechts, Dringender Appell

http://gegenrechts.koeln/2016/dringender-appell/

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t350116.html

07.01.: Arbeit Zukunft, Köln und die „überforderte Polizei“

http://www.arbeit-zukunft.de/index.php?itemid=2538

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t360116.html

07.01.: Julius Jamal, Verlogener Aufschrei – Wenn Rechte den Feminismus entdecken

http://diefreiheitsliebe.de/gesellschaft/verlogener-aufschrei-wenn-rechte-den-femminismus-entdecken/

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t370116.html

07.01.: Karl-Heinz Reinelt, Frauen sind in Deutschland kein Freiwild – was sind hierzulande Eingewanderte und Geflüchtete?

http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[pointer]=1&tx_ttnews[tt_news]=54435&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=5289f23648

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t390116.html

07.01.: A. Holberg, Zu den „Ereignissen“ in Köln

http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[pointer]=5&tx_ttnews[tt_news]=54434&tx_ttnews[backPid]=48&cHash=779d29f9e5

06.01.: Hengameh Yaghoobifarah, Willkommen in der Hölle, Ladys. Seit der Kölner Silvesternacht wird einer sexismusfreien Zeit hinterhergetrauert. Die hat es in Deutschland nie gegeben.

http://taz.de/Gewalt-gegen-Frauen/!5263311/

via http://maedchenmannschaft.net/sexualisierte-gewalt-in-koeln-und-anderswo-abtreibunsgrechte-und-backlash-zu-campusrassismus-kurz-verlinkt/

06.01.: Stefanie Lohaus /Anne Wizorek, Die Rape Culture wurde nicht nach Deutschland importiert – sie war schon immer da

http://www.vice.com/de/read/die-rape-culture-wurde-nicht-nach-deutschland-importiert-sie-war-schon-immer-da-aufschrei-118

NACHTRAG – 06.01.: Antje Schrupp, Die Gewalt von Köln und was jetzt zu tun ist

https://www.fischundfleisch.com/anje-schrupp/die-gewalt-von-koeln-und-was-jetzt-zu-tun-ist-14437
und
http://www.stern.de/familie/leben/koeln—was-jetzt-zu-tun-ist–ein-gastbeitrag-von-antje-schrupp-6632962.html

via https://emaliberlin.wordpress.com/2016/01/08/rapculture/

NACHTRAG – 06.01.: Anne Wizorek, interviewt von Markus Decker

unter der Überschrift: „Sexismus durchzieht unsere Gesellschaft“

www.fr-online.de/politik/angriffe-in-koeln–sexismus-durchzieht-unsere-gesellschaft-,1472596,33465600.html

und unter der Überschrift: „Rassistische Standpunkte überwiegen in der jetzigen Debatte“

http://www.ksta.de/politik/interview-mit-anne-wizorek-zu-den-uebergriffen-in-koeln—-rassistische-standpunkte-ueberwiegen-in-der-jetzigen-debatte-,15187246,33466110,item,0.html

05.01.: Hannah C., zu Gewalt legitimierender Gewalt

http://maedchenmannschaft.net/zu-gewalt-legitimierender-gewalt/

05.01.: Rote Aktion, Gegen Gewalt an Frauen und Rassismus – in Köln und auf der ganzen Welt!

https://rote-aktion.org/gegen-gewalt-an-frauen-und-rassismus-in-koeln-und-auf-der-ganzen-welt/

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t460116.html

05.01.: SAV Köln, Köln: Gegen sexuelle Gewalt und Rassismus

https://www.sozialismus.info/2016/01/koeln-gegen-sexuelle-gewalt-und-rassismus/

II. Grundsätzliche Texte zu sexueller/sexualisierter Gewalt und (weiblicher) Definitionsmacht im allgemeinen

Ulrike Lembke, Sexuelle Übergriffe im öffentlichen Raum – Rechtslage und Reformbedarf in Deutschland

http://www.legal-gender-studies.de/sexuelle-uebergriffe-im-oeffentlichen-raum-rechtslage-und-reformbedarf

via http://www.trend.infopartisan.net/trd0216/t100216.html

definitionsmacht.tk, when my anger starts to cry… [der nach der Überschrift folgende Text ist auf Deutsch]

http://asbb.blogsport.de/2008/03/23/when-my-anger-starts-to-cry/

Cosmonautilus, Das Märchen von der bösen Definitionsmacht

https://linksunten.indymedia.org/de/node/90444

Yes, we are ‚gay’ yet it’s not all just ‚Glitter’ to us! [auch dieser Text ist nach der Überschrift auf Deutsch]

https://frauenlesbentrans.wordpress.com/2012/06/15/auf-zum-feministischen-flt-block-beim-tcsd-2012/

Infoladen Daneben, Vergewaltigung [Textsammlung]

https://www.nadir.org/nadir/initiativ/daneben/archiv/geschlechterverhaeltnisse/vergewaltigung/inhalt.html

„Bin ich Sexist oder was?“ Ja, bist du. 10 Tipps für linke Männer

http://klassegegenklasse.org/bin-ich-sexist-oder-was-ja-bist-du-10-tipps-fuer-linke-maenner/

Rote Aktion, Diskussionsbeitrag zum Umgang mit Gewalt gegen Frauen (in linken Strukturen) aus einer klassenkämpferischen und revolutionären Frauenperspektive

https://linksunten.indymedia.org/en/node/161395

about:fem., Antwort auf „Diskussionsbeitrag zum Umgang mit Gewalt gegen Frauen (in linken Strukturen)“ aus einer feministischen und emanzipatorischen Perspektive



https://linksunten.indymedia.org/de/node/163553

Aus gegebenen Anlaß: Gegen queere politische und gesellschaftsanalytische Indifferenz

http://theoriealspraxis.blogsport.de/2011/08/05/aus-gegebenen-anlass-gegen-queere-politische-und-gesellschaftsanalytische-indifferenz/

ÖkoLinX-ARL über Feminismus – „One Billion Rising“ Day
http://www.scharf-links.de/51.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=54890&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=71c90921f7

Rape Culture (dt. und Engl.)

https://de.wikipedia.org/wiki/Rape_Culture und https://en.wikipedia.org/wiki/Rape_culture

III. Grundsätzliche Texte spez. zum Verhältnis von Rassismus/Nationalismus und Sexismus/Patriarchat

a) Aufsätze und Bücher

Jenny Bourne, Für einen feministischen Antirassismus

http://plaene.blogsport.eu/files/2016/01/bourne_resistance_rebellion.pdf, S. 80 – 108

Cornelia Eichhorn, »Frauen sind die Neger aller Völker«. Überlegungen zu Feminismus, Sexismus und Rassismus

http://theoriealspraxis.blogsport.de/images/C_Eichhorn_Frauen_Neger.pdf, S. 95 – 104

frauen […] aus verschiedenen politischen bereichen: Zur Politik der Frauen aus dem Antirassistischen Zentrum und grundsätzliche Überlegungen zur antirassistischen Politik, in: interim Nr. 184/185 v. 19.03.1992

http://theoriealspraxis.blogsport.de/images/ARZ_1992.pdf

e*vibes, Offener Brief an Femen Germany

http://evibes.blogsport.de/2013/01/29/offener-brief-an-femen-germany/

dies., Nein, nein, das ist nicht der Feminismus!

http://evibes.blogsport.de/2013/04/25/nein-nein-das-ist-nicht-der-feminismus/

Sabine Grimm, Sexismus ohne Sex. Zum Verhältnis von Sexismus und Rassismus/Nationalismus in der linken Theorie

http://www.halluzinogene.org/texte/Sexismus_Grimm_a232.pdf / http://theoriealspraxis.blogsport.de/images/S_Grimm_Sexismus_ohne_Sex_m_Anm.pdf

dies., Einfach hybrid! – Kulturkritische Ansätze der Postcolonial Studies

http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/grimm-postkolonialismus.pdf

V. Spike Peterson, Sexing political identities. Nationalism as heterosexism (auf S. 40 f. und 45 – 51 sowie in den FN 15 f. und 24 spez. zu Vergewaltigungen)

http://plaene.blogsport.eu/files/2016/02/peterson-nationalism-as-heterosexism-journal-ocr.pdf

dies., The politics of resistance. Women as nonstate, antistate and transstate actors

http://plaene.blogsport.eu/files/2016/02/peterson-nonstate-antestate-transstate.pdf

b) Begriffserklärungen

Ethnisierung und Kulturalisierung

https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnisierung#Ethnisierung_und_Kulturalisierung

Hegemoniale Männlichkeit

https://de.wikipedia.org/wiki/Hegemoniale_M%C3%A4nnlichkeit

Kulturalismus

https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturalismus

Orientalismus

https://de.wikipedia.org/wiki/Orientalismus

Rassismus ohne Rassen

https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen

Identität / Identitätspolitik

http://www.kulturglossar.de/html/i-begriffe.html

IV. Grundsätzliche Texte zum Verhältnis Klasse und Rasse sowie Klasse und Geschlecht bzw. Patriarchat und Kapitalismus / allgemein zu Intersektionalität / Marxismus und Feminismus

Etienne Balibar / Immanuel Wallerstein, Rasse Klasse Nation. Ambivalente Identitäten, Argument: Hamburg/Berlin, 1992

http://www.kommunismus.narod.ru/knigi/pdf/Balibar_Wallerstein_-_Rasse_Klasse_Nation_Teil_1.pdf

und

http://www.kommunismus.narod.ru/knigi/pdf/Balibar_Wallerstein_-_Rasse_Klasse_Nation_Teil_2.pdf

Nadia, Critical Whiteness und das Ende der Sektstimmung

http://maedchenmannschaft.net/critical-whiteness-und-das-ende-der-sektstimmung/

Revolutionäre Perspektive Berlin, Feminismus-Reader

http://www.perspektive.nostate.net/files/perspektive_tresen_2015_03_reader.pdf

Frigga Haug, Auszüge aus: Männergeschichte, Frauenbefreiung, Sozialismus. Zum Verhältnis von Frauenbewegung und Arbeiterbewegung, in: Das Argument H. 129, Sept./Okt. 1981, 649 – 664

http://www.nao-prozess.de/blog/von-der-sozialistischen-frauenfrage-zum-sozialistischen-feminismus/

kompletter Artikel:

http://www.inkrit.de/mediadaten/archivargument/DA129/DA129.pdf, S. 649 – 664

Frigga Haug, , in: Mitbestimmung 2/1982, 70 -73

und

Detlef Hensche, „Mit Tarifverträgen ein Stückverfügungsgewalt über die Arbeitsorganisation erhalten“. Eine gewerkschaftliche Antwort auf Frigga Haug, in: Mitbestimmung 4-5/1982, 173 – 174

http://plaene.blogsport.eu/files/2016/02/mitbestimmung.pdf

Frigga Haug, Frauenfrage und Gewerkschaftspolitik – Das Beispiel Setzen, Das Argument H. 135, Sept./Okt. 1982, 644 – 652

http://www.inkrit.de/mediadaten/archivargument/DA135/DA135.pdf, 644 – 652

Projekt Sozialistischer Feminismus, Geschlechterverhältnisse und Frauenpolitik (Argument-Sonderband AS 110), Argument: [West]berlin, 1984

http://plaene.blogsport.eu/files/2016/02/geschlechterverh_as_110.pdf

Cornelia Möser und Jette Hausotter, Undoing Capitalism? Reclaim Economy!

http://arranca.org/ausgabe/42/undoing-capitalism-reclaim-economy

Inka Sauter / Sonja Engel, Vergeschlechtlichung des Kapitalismus. Warum Gender Trouble und Das Kapital zwar zusammen kommen, aber noch nicht zusammen gehen

http://phase-zwei.org/hefte/artikel/vergeschlechtlichung-des-kapitalismus-75/

dies. (?), Queerfeminismus trifft Kapitalismuskritik

http://audioarchiv.blogsport.de/2013/03/17/queerfeminismus-trifft-kapitalismuskritik/

Andrea D’Atri / Laura Lif, Emanzipation der Frauen in Zeiten der weltweiten Krise

http://klassegegenklasse.org/emanzipation-der-frauen-in-zeiten-der-weltweiten-krise/ =

http://klassegegenklasse.org/dateien/klassegegenklasse09.pdf, S. 18 – 23

Lisa!, Zum komplexen Verhältnis von Kapitalismus, Rassismus und Sexismus. Rezension zu »Queer und (Anti-)Kapitalismus«

http://maedchenmannschaft.net/zum-komplexen-verhaeltnis-von-kapitalismus-rassismus-und-sexismus-rezension-zu-queer-und-anti-kapitalismus/

[empfehlenswerte Seiten, Blogs und Blogbeiträge rund um das Thema Klassismus]

https://taschenrechnerimkopf.wordpress.com/links/

Sebastian Friedrich, Antiklassistische Perspektiven

http://www.kritisch-lesen.de/rezension/antiklassistische-perspektiven

Peter Nowak, Klassismus. Konzept zur Gesellschaftsveränderung oder zur Mittelstandsförderung?

http://peter-nowak-journalist.de/2011/05/31/klassismus/

Feminismus / Marxismus

http://nao-prozess.de/materialien/feminismus-marxismus/

Klaus Viehmann u.a., Drei zu Eins. Klassenwiderspruch, Rassismus und Sexismus

http://www.nadir.org/nadir/initiativ/id-verlag/BuchTexte/DreiZuEins/DreiZuEinsViehmann.html

[Literaturhinweise]

http://www.nao-prozess.de/blog/e-4-parteilichkeit-antagonistische-orientierung-vormals-klassenorientierung/#comment-2568,

http://www.nao-prozess.de/blog/e-4-parteilichkeit-antagonistische-orientierung-vormals-klassenorientierung/#comment-2580

und

http://www.nao-prozess.de/blog/termine-und-andere-hinweise-2/

Mädchenmannschaft, Tag „Intersektionalität“

http://maedchenmannschaft.net/tag/intersektionalitaet/

V. Feministische Partei – Die Frauen, Charta der Grundrechte für die Frauen in der Europäischen Union (Beschlossen auf der Bundesmitfrauenversammlung der Feministischen Partei DIE FRAUEN am 25. Mai 2003 in Bremen)

http://www.feministischepartei.de/fileadmin/datensammlung/dokumente/eigene_Artikel/Charta_Frauen_EU_dt.pdf

14 Gedanken zu „2. Update – Aktuelle Diskussion im Überblick (1): Texte zur sexuellen/sexualisierten Gewalt in der Kölner Silvesternacht

  1. 13.02.: „Die sexuellen Übergriffe und die Gewalt an Frauen in der Kölner Silvesternacht haben deutschlandweit Aufsehen erregt. Unsere Solidarität gehört natürlich den Frauen, die von diesen krassen Angriffen betroffen sind. Ihnen muss jetzt jede Hilfe, die sie brauchen, zu teil werden.

    Leider sind Frauen in Deutschland täglich von sexueller Gewalt betroffen. Die Täter kommen dabei aus allen Gesellschaftsschichten. Gewalt an Frauen sollte ein ständiges Thema in der Öffentlichkeit sein. Und zwar ohne dass dabei den Opfern – also den Frauen selbst – eine Mitschuld daran gegeben werden darf, zum Beispiel wie jetzt mit Verhaltensregeln (“Eine Armlänge zu Fremden Abstand halten”). Und ihnen muss – anders als es oft der Fall ist – auch geglaubt werden, wenn sie Übergriffe öffentlich machen.

    Leider werden diese schrecklichen Vorfälle jetzt von bürgerlichen und rechten Kräften für eine rassistische Hetzkampagne instrumentalisiert, z.B. mit neuen Asylrechtsverschärfungen und verstärktem Misstrauen gegenüber Geflüchteten. Dass es ihnen nicht wirklich um Frauen- rechte geht, wird sichtbar, weil diese Maßnahmen auch geflüchtete Frauen und Migrantinnen treffen. Teils kommt es sogar zu regelrechten Straßenjagden auf Nicht-Weiße Menschen durch Nazis.

    Unsere Antwort auf die sexuelle Gewalt und ihre Verharmlosung ist die Selbstorganisierung. Dabei müssen wir uns auch gegen den Versuch, uns mit Rassismus zu spalten, wehren. Lasst uns dem Sexismus und dem Rassismus den Kampf ansagen. Wir sollten dafür bei uns selbst, in unserem Umfeld, bei Partys, in unserer Familie und in Schule, Uni oder Arbeitsplatz anfangen.“

    http://klassegegenklasse.org/antisexistische-wandzeitung/

  2. offensichtlich scheint jetzt selbst die GAM zu erkennen, dass die „hauptfrage“ zu Köln die sexuelle/sexualisierte gewalt ist. denn sie schreiben:

    „Auf den Veranstaltungen [zum „Frauenkampftag“] wollen wir zusammen über die Gefahr der neuen rechten Bewegung für Frauen diskutieren und den Versuch unternehmen, marxistische Antworten darauf zu finden. Die reale Gefahr sexueller Gewalt wollen wir dabei in den Mittelpunkt stellen.“ http://arbeitermacht.de/termine.htm
    (allerdings wurde diese gewalt ja in Köln real augeübt und war nicht nur eine „gefahr“)

    wie das allerdings zu ihrer nebenwiderspruchstheoretischen einordnung der „frauenfrage“ passt – bei der beantwortung dieser frage* wird man wohl eher auf die philosophie von Godot zurückgreifen müssen 😉

    *vergl. für meine eigene positionierung dazu: https://systemcrash.wordpress.com/2016/02/08/trend-vortrag-gechlecht-und-klasse/

  3. 18.02.: „Es gab schon immer Übergriffe von betrunkenen Männergruppen, die Frauen kollektiv belästigt haben. Dies ist allerdings kein Phänomen, dass in der „islamischen Welt“ irgendeine längere Tradition oder gesellschaftliche Relevanz besitzen würde. Solche Übegriffe haben weder etwas mit der Religion, dem Land oder der Nationalität der Täter zu tun, sondern spiegeln den allgemeinen Chauvinismus, Machismus und Sexismus patriarchaler Männer[] aus aller Herren Länder wider.“

    http://diefreiheitsliebe.de/gesellschaft/sexuelle-gewalt-in-der-silvesternacht-taharrush-jamai-und-der-islam/

  4. ein artikel von RIO zur „flüchtlingskrise“ vor dem hintergrund der ereignisse von Köln.

    „Gegen diese massiven rechtsbeschränkenden Gesetze wurde zwar marginal protestiert, jedoch blieb eine ernstzunehmende gesellschaftliche Reaktion aus. Dies ist dadurch zu erklären, dass die ideologischen Apparate des Staates für eine „passende“ Atmosphäre im Land gesorgt haben, die die gesellschaftliche Echauffage auf einem rudimentären Niveau hielten. Aktuellstes Beispiel dieser diffamierenden Propagandakampagne waren die öffentlichen Massenmissbräuche in Köln. Die dortigen Ereignisse ebneten den Weg für das beschwerdelose Durchwinken der neuen, restriktiven Asylgesetzesverschärfungen. Nachdem die entsprechende Stimmung im Land erzeugt wurde, ging die Bourgeoisie lediglich mit zwei Alternativen an die Geschehnisse heran: Entweder man heißt die sexuellen Übergriffe gut oder man ist Abschiebungsbefürworter*in! Die Hintergründe der Vorfälle wurden nicht beleuchtet. Warum Geflüchtete gesellschaftlich isoliert wurden bzw. warum der Nährboden für Diebstahl und andere Straftaten durch Geflüchtete gesät wurde, blieb außerhalb der Debatte. Die Bourgeoisie hat die Geflüchtetenbewegung in die Ecke gedrängt, indem sie den Fokus auf Sanktionierung der begangenen Straftaten gelegt hat.“

    http://klassegegenklasse.org/zuerst-willkommen-spaeter-auf-nimmerwiedersehen/

  5. Undatiert (25.2. oder früher):

    Nicht mit unserer Stimme, nicht in unserem Sinne

    Bekämpfen wir rassistische und sexistische Gewalt Können wir Frauen Lesben Trans- und Intersexuellen froh sein, dass endlich mal das Thema sexualisierte Gewalt in aller Munde ist, weil wir diese Realitäten im Karneval, auf dem Oktoberfest, im Stadion und bei vielen anderen Großevents schon immer erleben?

    Welche unglaubliche Scheinheiligkeit und welches Machtbewusstsein schlägt uns bei der medialen und politischen Bearbeitung der sexistischen und sexualisierten Gewalt vom Silvesterabend in Politiker*reden, Polizeistatements, Artikeln, Kommentaren entgegen.

    Aber es geht aktuell nicht um sexuelle Gewalt, es geht um etwas anderes: die betroffenen Frauen vom 31.12.15 werden für eine Kampagne benutzt. Nicht Sexismus ist das Problem, sondern die zu uns Geflüchteten, die Eingewanderten sollen es sein. FrauenLesben werden mit ihren Gewalterfahrungen benutzt, den Rassismus, der auch tödlich sein kann in diesem Land, zu stärken. Jetzt soll abgeschoben werden, damit unsere Sicherheit sich erhöht. Das ist lächerlich: wir sind weiterhin sexualisierter Gewalt ausgesetzt und sie wird zunehmen, weil die gesellschaftlichen Verhältnisse sich brutalisieren und für Männer stereotype maskuline gewalttätige Rollen angeboten und reproduziert werden. Gewalt gegen Frauen* findet statt, auf öffentlichen Silvesterpartys in Deutschland ebenso wie auf dem Tahrirplatz in Ägypten oder bei den Gezi-Protesten in Istanbul. Vergewaltigende Männer sind vergewaltigende Männer, egal wo.

    Alle drei Minuten wird in Deutschland eine Frau vergewaltigt und zwar zu 90% von Männern aus ihrem nahen Umfeld. Dabei sind die sexualisierten Übergriffe nicht mitgezählt. Sexualisierte Gewalt ist Teil der herrschenden Verhältnisse, Teil des Neoliberalismus, Teil des Rassismus und Kapitalismus. Frau* kann die Gewalterfahrungen in Familie, Bekanntenkreis, Beziehungen, am Arbeitsplatz und dem öffentlichen Raum als Kriegserklärung begreifen.

    Beispielsweise liegt die Dunkelziffer der Vergewaltigungen beim Oktoberfest bei 200 in jedem Jahr. Warum gibt es zum Sexismus auf den Oktoberfesten keinen Aufschrei in Politik und Medien? – Weil deutsche Männer, Männer aus Westeuropa die Täter sind, deren sexistische Gewalt verschwiegen wird. Müssen wir über ein Verbot des Festes nachdenken? Welch absurde Idee, denken viele. Aber der öffentliche Raum ist ein frauenfeindlicher.

    Die patriarchale Macht hält sich u.a. mittels Krieg über Wasser. Kriege unterschiedlicher Intensität. Offen militärische Kriege in Afghanistan, Syrien, Mali finden statt – mit Beteiligung der Bundeswehr – und ein Widerstand dagegen ist wenig sichtbar. Diese Kriege zertrümmern soziale Strukturen. Strukturen, in denen Frauen sich einen Raum an gesellschaftlicher Teilhabe erobert haben, brechen weg. Marodierende Männerbanden brutalisieren den Alltag und verhindern die Teilhabe der Frauen und Mädchen am öffentlichen Leben, sie gehen nicht mehr auf die Straße, nicht in die Schule etc. Der Krieg des „demokratischen“ Westens intensiviert und zementiert diesen Ausschluss. Die Gewalt globalisiert sich, sie kommt zurück, mit deutschen traumatisierten gewalttätigen Soldaten, mit den geflüchteten Männern aus den Kriegsgebieten. Kein kriegsführender Staat übernimmt dafür die Verantwortung – alles dient der Logik patriarchalen Machterhalts. Der militärich-industrielle Komplex nimmt weltweit an Bedeutung zu, Männergewalt wird darin gefördert ob als Soldat, als Privatarmist, als private Sicherheitskraft, als Polizist.

    Der Ausnahmezustand regiert seit kurzem in vielen Staaten des Westens. Wir wissen, dass damit eine Verrohung ziviler Strukturen einhergeht und unsere Sicherheit als FrauenLesben abnimmt. Gewalt wird permanent reproduziert, in den Kriegen, im Alltag, in der patriarchalen Familienstruktur, in der Heteronormativität. Sexualisierte und sexuelle Gewalt gehören zum Spaßprogramm der Männerwelt, werden verharmlost und in Vergewaltigungsprozessen werden die Frauen oft gedemütigt. Auf dem Oktoberfest 2015 haut eine Frau den Bierkrug gegen den Mann, der sexualisierte Gewalt gegen sie ausübte: nicht der Angreifer, sondern die Frau steht danach vor Gericht.

    Schließen wir uns als Frauen Lesben, Queer, Transgender u.a. zusammen, die eine feministische Idee verbindet, die mit dem gewalttätigen Patriarchat bricht, die Kapitalismus, die Sexismus, Rassismus, Ausgrenzung, Krieg und Ausbeutung hinter sich lässt und ein würdiges Leben ermöglicht. Refugees welcome Frauen schlagt zurück Besuchen wir die Büros der Medien und verlangen den Stopp der rassistischen frauenverachtenden Berichte in Radio, Fernsehen, online, in den Printmedien. In der rassistischen Berichterstattung offenbart sich der ganze Frauen*hass in dieser patriarchalen Gesellschaft.

    Eure denk.radikal.feministisch, Köln

    http://www.maedchenhauskassel.de/anfang.htm

  6. „Aber das Ausmaß, in dem Frauen an Silvester belästigt und zum Teil auch vergewaltigt wurden, stellt eine neue Qualität dar. Dass dies so massiv und so offen geschah – möglicherweise auch organisiert, mindestens aber gemeinschaftlich – das hängt sicher mit dem soziokulturellen Hintergrund vieler dieser Täter zusammen. Auch Wochen danach wissen wir nur bruchstückhaft, wer die Täter waren und ob es für die Taten vorherige Absprachen gab. Aber es scheint inzwischen sicher, dass viele dieser sexistisch gewalttägigen Männer in Gesellschaften aufgewachsen sind, wo Frauen – sowohl rechtlich, aber vor allem faktisch – Menschen zweiter Klasse sind. In den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens sind die Gesellschaftsordnungen – wie auch die dort vorherrschende Religion – noch patriarchaler als bei uns. Frauen werden nicht nur im privaten Bereich erniedrigt, unterdrückt und sexuell misshandelt. In diesen Gesellschaften werden sie von vielen Männern als Freiwild betrachtet, und zwar auch in der Öffentlichkeit, in der Regel ohne dass diese Männer Sanktionen befürchten müssen.“

    — Politisches Sekretariat des RSB, 28.02.2016 http://www.rsb4.de/content/view/5673/84/

  7. Aufruf
    zum Frauen Lesben Trans- und Intersexuellen-Block in der bundesweiten 12.-März-Demo 2016 um 13 Uhr in Köln am Dom

    Nein zum sexistischen und rassistischen Normalzustand

    https://reclaimfeminism.org/wp-content/uploads/2016/02/Aufruf-zum-FLTI-Block.Frauen-sternchen-Vollversammlung.pdf

    Einladung

    zum bundesweiten FLTI*Plenum am 11.3. in Köln

    https://reclaimfeminism.org/wp-content/uploads/2016/02/Einladung-Demo-und-FLTI-Plenum.Frauen-sternchen-Vollversammlung.pdf

  8. laut WSWS scheinen wohl die anschuldungen wegen vergewaltigungen in der Kölner Silvesternacht masslos aufgebauscht worden zu sein. normalerweise ist die WSWS ein onlineportal, was ich nicht so gern verlinke; aber da es sich hier um juristisch schwerwiegende anschuldungen mit einiger politischer brisanz handelt, sollte man auch diese quelle zumindest zur kenntnis nehmen.

    „Mitte Februar ermittelten die Behörden gegen 73 Beschuldigte. 15 Verdächtige saßen zu diesem Zeitpunkt in Untersuchungshaft, aber nur einer davon wegen des Vorwurfs eines Sexualdeliktes. Bei den beiden angezeigten Vergewaltigungen konnten laut Polizei keine Täter ermittelt werden.
    Inzwischen äußern selbst Vertreter der Staatsanwaltschaft und der Polizei Zweifel, wie vielen der eingegangenen Anzeigen tatsächlich Straftaten zugrunde liegen. Angesichts der massiven Pressekampagne ist nicht auszuschließen, dass einige maßlos übertrieben sind oder durch Ausländerfeindlichkeit zustande kamen. Die sozialen Netzwerke sind voll von solchen Hetztiraden.
    „In einem Fall hat die Polizei festgestellt, dass die angezeigte Sexualstraftat so nicht stattgefunden hat“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber der Huffington Post. Und der ansonsten nicht als „Ausländerfreund“ geltende Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt wird mit den Worten zitiert: „Zahlreiche der angezeigten angeblichen Sexualstraftaten von Flüchtlingen sind erfunden.“
    Eine zentrale Rolle bei der Verbreitung der Nachricht über angeblich massenhafte Sexualdelikte in Köln spielte der interne Bericht eines anonymen Bundespolizisten vom 4. Januar. Darin war von „zahlreichen weinenden und schockierten Frauen/Mädchen“ die Rede, die von „sexuellen Übergriffen durch mehrere männliche Migranten/ -gruppen“ berichteten.
    Verdächtige sollen laut dem Bericht zur Polizei gesagt haben: „Ich bin Syrer, ihr müsst mich freundlich behandeln! Frau Merkel hat mich eingeladen.“ Flüchtlinge sollen ihre Ausweispapiere vor den Augen der Polizisten zerrissen und gesagt haben: „Ihr könnt mir nix, hole mir morgen einen neuen.“
    Bis heute ist nicht bekannt, wer diesen Bericht aus welchen politischen oder sonstigen Motiven verfasst hat. Laut Süddeutscher Zeitung ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft aber inzwischen polizeiintern wegen einer möglichen Verletzung des Dienstgeheimnisses. Geprüft werde, wie interne Polizeiberichte in die Medien gelangten.“

    http://www.wsws.org/de/articles/2016/03/02/koel-m02.html

  9. „Aber Frauen haben keine gemeinsamen Interessen, und deshalb können »die Frauen« auch nicht das Subjekt von Politik sein. Subjekte der Politik können nur einzelne Frauen sein, mit ihren jeweils persönlichen Anliegen und Ideen, oder auch mal bestimmte Gruppen von Frauen, die sich zum Beispiel mit einem konkreten Anliegen zusammenschließen – nicht »als Frauen«, sondern, zum Beispiel, »als von Entlassung bedrohte Verkäuferinnen bei Supermarkt XY«.

    Die Stärke des Feminismus ist nicht die Parteibildung, sondern im Gegenteil die Pluralität weiblicher Ideen und Lebensweisen. In einer Kultur jedoch, die Politik per se als Parteinahme versteht, wirkt dieses Potenzial als Schwäche, denn in dieser Logik wird Unterschiedlichkeit als Spaltung »der Partei« interpretiert. Vom »Netzfeminismus« zum Beispiel wird oft gesagt, er sei zerstritten. Doch das, was hier stattfindet, ist kein Streit, sondern eine ganz normale politische Debatte, und zwar eine recht fruchtbare, wie sich eben bei #Aufschrei zeigte: Damals wurden in wenigen Tagen sehr viele unterschiedliche Texte zum Thema sexualisierte Gewalt geschrieben, dramatisierende und verharmlosende, subjektive und theoretisierende. Gerade durch diese Vielfalt wurde ein Thema, das für die weibliche Freiheit wichtig ist, auf die politische Agenda gesetzt und der Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit darauf gerichtet, viel mehr, als das durch eine feministische Einigkeitsbekundung möglich gewesen wäre.“ (Antje Schrupp)

    http://www.akweb.de/ak_s/ak613/08.htm

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