Archiv für den Monat: April 2016

Die Pläne der Anderen – und was wir dagegen tun können (@ AfD)

Wir möchten auf einige lesenswerte Artikel hinweisen:

 

Peter Schaber: Wie zertreten wir den Schneeball?

Es geht um Klassenpolitik:

Anmerkungen zu einer Strategie gegen AfD und die anderen Kameraden

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1005408.wie-zertreten-wir-den-schneeball.html

Jörn Schulz: Der Klassenkampf als Wille und Vorstellung

http://jungle-world.com/jungleblog/3671/

Wladek Flakin: Was würde Trotzki tun?

Was tun gegen den Rechtsruck?

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1008551.was-wuerde-trotzki-tun.html

 

Kriterien revolutionärer Bündnispolitik

Peter Nowak, Achim Schill und Detlef Georgia Schulze haben sich gemeinsam u.a. mit Kriterien revolutionärer Bündnispolitik beschäftigt: Was für Gruppen sind in einem Bündnis richtig, das beansprucht, eine revolutionär-antikapitalistische Demonstration durchzuführen?

Anlass für den Text ist der Ausstieg der Ökologischen Linken aus dem Bündnis für die „revolutionäre“ Demonstration am Sonntag (1. Mai) um 18 Uhr in Berlin:

 

Sind die Grenzen des revolutionären Konsenses erst
bei Antisemitismus überschritten?

Anmerkungen zu Anlaß und Gründen des Ausstiegs der Ökologischen Linken (ÖkoLi)

aus dem Bündnis für die diesjährige revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin

http://scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=55804&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=eed7a3fbe3

https://linksunten.indymedia.org/de/node/177137

http://www.trend.infopartisan.net/trd0416/t1010416.html

 

Kriterien revolutionärer Bündnispolitik weiterlesen

Fortsetzung des „Was wäre dann besser…“-Papiers

Ende Januar hatten systemcrash und TaP ihr „Was wäre dann besser…“-Papier zur

„Frage, was eine solche revolutionäre Struktur [Block revolutionärer Gruppen] von den bereits bestehenden sich als linksradikal, kommunistisch und/oder revolutionär verstehenden Bündnissen (IL, UG, Perspektive Kommunismus, 3A und – mit dem vermessenen Anspruch, kein Bündnis, sondern eine Organisation zu sein: – NAO) unterscheiden würde“

bei linksunten.indymedia veröffentlicht. Damals waren sie auf das Bündnis „Perspektive Kommunismus“ nur kurz eingegangen. Jetzt wurde ihre damals angekündigte Fortsetzung in „andere[r] literarische[r] Form“ veröffentlicht:

 

Ein feministisch-trotzkistischer Dialog über „Perspektive Kommunismus“

Ein virtuelles Gespräch zwischen systemcrash und TaP

https://linksunten.indymedia.org/de/node/176133

 

Spanien: Front klassenkämpferischer Gruppen gebildet

Anfang April fand in Madrid das zweite Treffen des spanischen Bündnisses No Hay Tiempo Que Perder (Es gibt keine Zeit zu verlieren) statt.

 

Eine neue antikapitalistische, klassenkämpferische Front im Spanischen Staat

https://www.klassegegenklasse.org/eine-neue-antikapitalistische-klassenkaempferische-front-im-spanischen-staat/

 

Beteiligt waren

Die Initiative wird bisher von 135 individuellen UnterzeichnerInnen unterstützt.

Bei dem Treffen wurde ein programmatisches Dokument verabschiedet, von dem bisher nur der Entwurf veröffentlicht ist. Der Entwurf Spanien: Front klassenkämpferischer Gruppen gebildet weiterlesen

Überblick über die Plan B-Diskussion

 

EU-Debatte: Auf der Suche nach dem Ausgang

http://www.sozonline.de/2016/04/eu-debatte/

 

In der aktuellen SoZ gibt Steffen Stierle einen Überblick die Plan B-Diskussion. Er gelangt zur Schlußfolgerung: „Unbeschadet dieser Diskussion [über die Europäische Union] ist es sinnvoll, den Euro-Exit in den Mittelpunkt zu stellen. Schließlich ist hier die politische Auseinandersetzung akut.“
Dabei war er weiter oben in seinem Artikel schon dichter an der Wahrheit dran, als er schrieb: „politisch betrachtet funktioniert der Euro. Er funktioniert als Werkzeug zur Durchsetzung von Steuer- und Lohndumping, von Sozialabbau und Privatisierungen. Es ist sinnvoll davon auszugehen, dass die Fehlkonstruktion des Euro nicht durch die ökonomische Inkompetenz der politischen Eilten und ihrer Berater zu begründen ist, sondern durch das Interesse der Mächtigen, Sozialstaaten kaputt zu machen, Löhne zu drücken und Steuergelder in die Großbanken umzuverteilen.“
Das Übel sind freilich auch nicht nur ein diffuses „Interesse der Mächtigen“, sondern die Mechanismen der kapitalistischen Produktionsweise. – Wir möchten die Frage daher anders stellen: Was spräche eigentlich dagegen, wenn die Währung Vereinigter Sozialistischer Staaten von Europa weiterhin „Euro“ hieße (außer Bedürfnis nach einem sprachlichen Bruch nach dem „revolutionären Bruch“)?