Überblick über die Plan B-Diskussion

 

EU-Debatte: Auf der Suche nach dem Ausgang

http://www.sozonline.de/2016/04/eu-debatte/

 

In der aktuellen SoZ gibt Steffen Stierle einen Überblick die Plan B-Diskussion. Er gelangt zur Schlußfolgerung: „Unbeschadet dieser Diskussion [über die Europäische Union] ist es sinnvoll, den Euro-Exit in den Mittelpunkt zu stellen. Schließlich ist hier die politische Auseinandersetzung akut.“
Dabei war er weiter oben in seinem Artikel schon dichter an der Wahrheit dran, als er schrieb: „politisch betrachtet funktioniert der Euro. Er funktioniert als Werkzeug zur Durchsetzung von Steuer- und Lohndumping, von Sozialabbau und Privatisierungen. Es ist sinnvoll davon auszugehen, dass die Fehlkonstruktion des Euro nicht durch die ökonomische Inkompetenz der politischen Eilten und ihrer Berater zu begründen ist, sondern durch das Interesse der Mächtigen, Sozialstaaten kaputt zu machen, Löhne zu drücken und Steuergelder in die Großbanken umzuverteilen.“
Das Übel sind freilich auch nicht nur ein diffuses „Interesse der Mächtigen“, sondern die Mechanismen der kapitalistischen Produktionsweise. – Wir möchten die Frage daher anders stellen: Was spräche eigentlich dagegen, wenn die Währung Vereinigter Sozialistischer Staaten von Europa weiterhin „Euro“ hieße (außer Bedürfnis nach einem sprachlichen Bruch nach dem „revolutionären Bruch“)?

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