Archiv der Kategorie: Basistexte

Zur Funktion und Auswahl der „25 + 3 Basistexte“

Die dort und dort verlinkte „25 + 3 Basistexte“ sollen kein Kanon für die linke Strategiediskussion werden.

Es handelt sich bei den jeweils aufgelisteten Texte nur insofern um „Basistexte“ für die hier vorgeschlagene Debatte, als (sich) die allermeisten Texte

  • entweder direkt auf den „Plan A“-Text von Thomas Seibert beziehen oder ihn angeregt haben
  • oder im Sinne der Reihung „Plan A, B, C“ in einem Kontext mit ihm stehen
  • oder Erwiderungen auf solche bisherigen „Plan A, B, C“-Papiere darstellen
  • oder in einem oder mehreren der vorgenannten Papiere prominent erwähnt wurden.

Da systemcrash und TaP in den Wochen um den Jahreswechsel 2015/16 viele Zeilen zum Anlaufen dieser Debatten beigetragen haben, sind deren (unsere) Texte überrepräsentiert. Damit ist kein Anspruch auf besondere intellektuelle oder politische Güte verbunden. Es wurde allein für die letzten Wochen eine vollständige Dokumentation der Debatte angestrebt, während für die Monate davor strenger selektiert und vorrangig (aber nicht ausschließlich) direkt auf einander bezogene Texte ausgewählt wurden.

25 + 3 Basistexte (BT): Von Plan A bis C – und diverse Anmerkungen dazu (und nahe dabei)

Als im Sommer 2015 in der Diskussion über die seinerzeitigen Entwicklungen in Griechenland bei einigen Linken die Forderung nach einem „Plan B“ – zumeist konkretisiert als Option auf einen griechischen Ausstieg aus der Eurozone – auftauchte, war damit die Strategie von SYRIZA, die zu dieser Zeit an ihre Grenzen kam, als „Plan A“ vorausgesetzt.

1. Formuliert war sie gleich auf den ersten Zeilen des Thessaloniki-Programms (BT 1), mit dem SYRIZA die griechischen WählerInnen um ein „starkes Mandat für Verhandlungen“ mit den EU-„Partnern“ („Our partners“) ersuchte mit dem Ziel von neoliberaler Austeritäts- zu keynesianistischer Wachstumspolitik und Wiederaufbau des Wohlfahrtsstaates der 1960er und 1970er Jahre überzugehen: 25 + 3 Basistexte (BT): Von Plan A bis C – und diverse Anmerkungen dazu (und nahe dabei) weiterlesen

BT 19: Das Nebenwiderspruchs (NWsp)-Papier von TaP

 

Historischer Materialismus (nicht nur für die Analyse der Klassenverhältnisse) oder marxistische Nebenwiderspruchs-Ideologie?

https://linksunten.indymedia.org/node/164505/ (mit 9 Kommentaren)

 

Der Text formuliert u.a. die These: „Das einzige, ‚kleine‘ Problem an den drei Jungs“ – Marx, Engels und Lenin – „ist nur, dass sie“ ihre „punktuellen Einsichten“ in Sachen Geschlechterverhältnis „nicht adäquat in ihre Gesamttheorie einbauten.“

S. 1 des NWsp-Papiers als Bild - mit Link zur .pdf-Version des linksunten.indymedia-Artikels

BT 18: Gerechtigkeits-Kritik von TaP

 

Historischer Materialismus oder ‚Verteilungsgerechtigkeit’?

http://scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=54446&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=06963ae34d

 

Der Text antwortet auf eine These aus einer der LeserInnen-„Ergänzungen“ unter Basistext 17 „Den Klassen-Begriff diskutieren!“. In dieser hieß es:

„Karl Marx war natürlich getrieben von den elenden Verhältnissen seiner Zeit, der bitteren Armut, den unbeschreiblichen Arbeitsverhältnissen. […]. Sein Werk begann mit seiner Kritik des Holzdiebstahlgesetzes, nicht mit dem Kapital.“

(Nein, nein und nochmals NEIN, verfasst von: anonym. Verfasst am: Di, 05.01.2016 – 11:24 h)

BT 20: Die 2011er KuD-Kontroverse über Diversity und Klassenkampf

Der folgende Text macht eine Diskussion aus dem Jahr 2011 zwischen Thomas Seibert, Micha Prütz und Micha Schilwa (beide damals Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg [SIBS]) und Detlef Georgia Schulze über Klassenkampf und Diversity wieder zugänglich.
Ihm vorangestellte ist eine Einleitung von TaP, die die damalige Diskussion kontextualisiert.
Der Text erschien zuerst – (was die Einleitung anbelangt) fehlerbehaftet – bei linksunten.indymedia:

 

Die Seibert-Prütz/Schilwa-Schulze-Kontroverse über

Klassenkampf und Diversity

https://linksunten.indymedia.org/de/node/164219

 

Hier folgt eine insoweit korrigierte Version (die drei alten Texte sind in dem linksunten.indymedia-Artikel – nach der Einleitung – als .html-Version und in hier verlinkten .pdf-Datei erreichbar).

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Der Kontext der 2011er Debatte über Klassenkampf und Diversity

Vor ziemlich genau fünf Jahren veröffentliche die damalige Sozialistische Initiative Ber­lin-Schöneberg ihr Na endlich!-Papier. Darin schlug sie die Bildung einer „neuen antikapitalistischen Organisation“ vor. Daraus ist (bisher) nicht so wirklich etwas geworden:

Zwar beschloß 2013/14 die eine Hälfte des damaligen Diskussionsprozesses über die Schaffung einer „neuen antikapitalistischen Organisation“ (NaO-Prozess), nun tatsäch­lich eine NAO zu gründen. Aber dieses Projekt befindet sich – mittlerweile auch nach Ansicht der Beteiligten selbst – in einer schweren Krise.

Martin Suchanek von Gruppe Arbeitermacht (GAM) schrieb im vergangenen Sommer: „Die Krise des NaO-Prozesses ist offensichtlich. Wenn es auch sonst wenig Einigkeit geben mag – dass der Prozess schon länger in der Krise ist, darüber gibt es wohl wenig Dissens. Damit ist es mit der Einigkeit auch vorbei.“ (http://www.arbeitermacht.de/ni/ni201/nao.htm)

Die andere Fraktion in der NAO ist demgegenüber gerade von der GAM genervt: BT 20: Die 2011er KuD-Kontroverse über Diversity und Klassenkampf weiterlesen

BT 17: ‚Karusell-Papier‘ von systemcrash & TaP

 

Mitspielen oder Revolution?

https://de.indymedia.org/node/7354

 

Wegen der Bebilderung der Zweitveröffentlichung des Textes bei scharf-links.de nennen wir es das „Karusell-Papier“:

http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=54417&cHash=40e120f22e

Der Text antwortet auf eine These, die in einer der LeserInnen-„Ergänzungen“ bei linksunten.indymedia unter dem „Den Klassen-Begriff diskutieren!“-Text (BT 16) von systemcrash und TaP von einer „anonym“ (namenlos) gebliebenen Person formuliert wurde:

„Keine der sozialen Bewegungen hat ein nennenswertes Interesse an der Abschaffung des Kapitalismus, solange sie nur mitspielen darf. In dem Moment, wo es ihr gestattet wird, hört sie auf, eine Bewegung zu sein.“ (https://linksunten.indymedia.org/de/comment/view/170313)

B 14: „Entspannungs“-Papier von Karl-Heinz Reinelt

Auch Karl-Heinz Reinelt hat sich – wie Klaus Horn – in „13 Thesen“ verbissen: „Dr. Thomas Seibert räumt aber definitiv mit seinen ’nicht weniger als 13 Thesen‘ zum Auftakt für 2016 inklusive dem Rest des 21. Jahrhunderts ebenso außergewöhnlich ‚heiter und bissig‘ mit dem hierzulande vorherrschenden Irrtum auf, dass das Maß aller Dinge der Unterschichten-Mensch oder altbacken ausgedrückt das ‚Proletariat‘ sei.“ – Im Anschluss daran schreibt Reinelt aber tatsächlich über das „Plan A“-Papier von Thomas Seibert [BT 10] [und nicht über die 13 „Programmatik-Thesen“ von Achim Schill und DGS (BT 7)

BT 13: „Auftakt 2016“-Text von Klaus Horn

Bei scharf-links ging Klaus Horn beiläufig auf die hier dokumentierte Debatte ein,

„Zunächst beschäftigt sich Thomas Seibert mit dem strategischen Dilemma der Linken, hat aber zum Weiterlesen nicht weniger als 13 Thesen.“

verwechselte dabei aber das „Plan A“-Papier (BT 10) von Thomas Seibert mit der Replik von systemcrash und TaP („Dilemma“-Papier [BT 15]), an deren Ende tatsächlich – 13 Stück umfassende – Thesen zu einer europäischen revolutionären Programmatik (BT 7) zum Weiterlesen empfohlen werden.

BT 21: „Reinkarnationen“-Text

 

Spanien etc.: Reinkarnationen der Sozialdemokratie

https://de.indymedia.org/node/7229

 

Der kurze Text geht knapp auf das spanische Wahlergebnis ein und macht außerdem zwei alte Texte zur Kritik des DKP-„Reformalternative“-Konzeptes von Ende 1980er wieder zugänglich (BT 21.1 und BT 21.2 von Peter Brendel). Des weiteren bezieht er sich zustimmend auf S. 4, 5 von Basistext 2 („Aufprall“-Papier des Antifa Kritik & Klassenkampf FfM).

BT 15: „Dilemma“-Text von systemcrash und TaP

systemcrash und TaP beklagten in ihrer Antwort auf das „Plan A“-Papier von Thomas Seibert (BT 10), dass „sich

  • ein enger Begriff von ‚Arbeiterklasse’ / ‚Proletariat’ auf Seiten der Reste des stalinistischen, maoistischen und trotzkistischen Partei-Marxismus einerseits

und

  • ein affirmativer bis weinerlich-selbstkritischer Un-Begriff von ‚Mittelschicht’/‚-klassen’ auf Seiten der Bewegungs-Linken andererseits
  • wechselseitig stabilisieren und den Durchbruch zu einem marxistischen Begriff von ‚Lohnabhängigen’ (= diejenigen, deren [Über]leben vom Verkauf ihrer Arbeitskraft als Ware abhängt – und zwar unabhängig von konkretem Tätigkeitsinhalt und Ausbildungsniveau) blockiert.“

 

Das strategische Dilemma der Linken des 21. Jahrhunderts

https://linksunten.indymedia.org/node/162939/

 

Der Text ist auch erschienen bei:

https://emanzipatorischelinke.files.wordpress.com/2015/12/seibert_antwort_fin-plus.pdf

http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t010116.html

http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=54343&tx_ttnews[backPid]=48&cHash=e66336692e

http://linkezeitung.de/2015/12/21/das-strategische-dilemma-der-linken-des-21-jahrhunderts/

BT 10: Das „Plan A“-Papier von Thomas Seibert (IL)

Kurz vor dem Jahreswechsel 2015/16 griff Thomas Seibert von der Interventionistischen Linken (IL) die Forderung von Leo Meyer aus dem August nach einem neuen „Plan A“ (siehe Basistext 5) auf. Für „einen Plan A ist“ seines Erachtens „von entscheidender Bedeutung“: „Obwohl an der Zweidrittel-Mehrheit der Großen Koalition kein Weg vorbeiführt, bleibt doch strategisch anzuerkennen, dass sich das dritte Drittel dieser Gesellschaft abseits hält. Dabei beziehe ich mich [… auf] die hochgeschätzt 30%, niedrig geschätzt an die 20% derer, die sich bei verschiedenen Anlässen ausdrücklich links der Zweidrittelgesellschaft positioniert haben und dies auch heute noch tun.“

 

Erste Notizen zum Plan A einer neuen Linken (nicht nur) in Deutschland

http://kommunisten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6010

 

Der Beitrag erschien auch an folgenden Stellen:

http://www.trend.infopartisan.net/trd1215/t421215.html

https://emanzipatorischelinke.wordpress.com/2015/12/13/erste-notizen-zum-plan-a-einer-neuen-linken-nicht-nur-in-deutschland/

BT 24: Plan „I“ wie internationalistisch

Im Nov. 2015 veröffentlichten die drei europäischen Sektionen der Trotzkistischen Fraktion – Vierte Internationale (FT-CI) – Clase contra Clase (Spanischer Staat), Revolutionäre Internationalistische Organisation (Deutschland) und Revolutionär-Kommunistische Strömung in der Neuen Antikapitalistischen Partei (Frankreich) – einen Vorschlag für einen Plan I („I“ wie internationalistisch): „Weder der pro-europäische Reformismus noch die verschiedenen Pläne B, noch der ‚Anti-Euro‘-Reformismus sind eine Alternative für Millionen von Arbeiter*innen, Frauen und Jugendlichen. Es ist notwendig, einen internationalistischen, klassenkämpferischen, antikapitalistischen und revolutionären Pol aufzubauen, der einen anderen Plan vorschlagen kann: einen Plan ‚I‘ wie internationalistisch. […]. Wir rufen die NPA und LO in Frankreich, Antarsya in Griechenland, die SWP und andere Gruppen der radikalen Linken in Großbritannien sowie alle Strömungen auf dem Kontinent, die sich antikapitalistisch verstehen, eine Alternative dieser Art zu diskutieren und zu organisieren. Dies richtet sich genauso an gewerkschaftlichen Strömungen oder Tendenzen, die sich weigern, zwischen dem Europa des Kapitals oder dem Rückzug auf die engen nationalen Grenzen zu wählen. Gemeinsam könnten wir sowohl gegenüber dem Europa des Kapitals und der Grenzen als auch gegenüber der Sackgasse des Plan B eine Bewegung für einen Internationalistischen Plan anstoßen. Um dem pro-europäischen Reformismus, dem linken Souveränismus und noch mehr der xenophoben extremen Rechten ihren Einfluss auf die Arbeiter*innen streitig zu machen.“

 

Für einen internationalistischen und klassenkämpferischen Plan: das Europa der Arbeiter*innen und der Massen

http://klassegegenklasse.org/fur-einen-internationalistischen-und-klassenkampferischen-plan-das-europa-der-arbeiterinnen-und-der-massen/

 

BT 9: „Mao-Papier“ von DGS

Auf das „Austerix“-Papier von Katja Kipping (BT 8) antwortete DGS mit einem zweiteiligen Text (mit Bezügen auf Mao Tse-tung):

„Sollte einmal der Fall eintreten, daß die griechische Bevölkerung (und das muß m.E. nicht heißen: mindestens haargenau 50,01 % der griechischen Bevölkerung) mit dem Revolutionieren anfangen wollen, indem sie – nicht anfangen massenhaft die LAE / ‚Volkseinheit‘ zu wählen –, sondern massenhaft anfangen, Betriebe, Verwaltungen und Straßen zu besetzten; Räte der (multinationalen und multigeschlechtlichen) Klasse der Lohnabhängigen und BewohnerInnen bestimmter Stadtteile zu bilden; sich zahlreich in ANTARSYA und anderen revolutionären Organisationen und Bündnissen zu organisieren und am Ende sogar zu bewaffnen, dann bestünde die historische Verantwortung der hiesigen neu-großdeutschen Linken (ob leninistisch oder nicht) darin, sich sofort und keinesfalls unkritisch an die Seite dieses Versuchs des Anfangens mit dem Revolutionieren zu stellen.“

und

Mir scheint eines der grundlegende Probleme der Linken im allgemeinen ist bereits jetzt, daß

  • ausgerechnet die, die in Sachen Geschlechterverhältnis, Nationalismus, Ökologie und vermutlich noch einigen anderen Themen die deutlich avanciertere und auch kritischere Position vertreten, gleichzeitig diejenigen sind, die sich in Sachen Klassenkampf, Zerschlagung des bestehenden Staatsapparates und Organisierung der revolutionären Avantgarde von den m.E. weiterhin richtigen Einsichten von Marx und – ich hatte mich ja bereits im ersten Teil als LeninistIn geoutet – Lenin entfernen,
  • während die anderen, die an diesen Einsichten merh oder minder festhalten, in Sachen Ökologie, Rassismus, Geschlechterverhältnis so ziemlich alles verschlafen haben.

BT 8: „Austerix“-Papier von Katja Kipping

Katja Kipping formulierte in diesem Text von Anfang Sept. 2015 (in Antwort auf die „Grexit“-Option, die zuvor Janine Wissler und Nicole Gohlke in Basistext 3 formuliert hatten): „Nicht der Grexit, sondern der Austerix, der Austritt aus der Austerität, ist also die Losung, hinter der sich die Linke in Europa versammeln sollte.“

 

Austerix statt Grexit.
Warum wir Europa nicht aufgeben, sondern revolutionieren müssen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/983600.austerix-statt-grexit.html

 

BT 12: Anmerkungen zu Plan C von TaP

Die Anmerkungen enthalten Zustimmung:

„Wenn

  • Plan A die Tsipras-Linie einer Einigung mit Troika/Quadriga

und

  • Plan B ein nationalstaatlicher Linkskeynesianismus ist,

dann bedarf es in der Tat eines Plans (oder besser: einer Handlungsleitlinie) C.“

aber auch deutliche Kritik:

„das ganze Gerede über die „gesellschaftliche Linke“ (6 x in dem Text), die pauschal bleibende Kritik an „der etatistischen Linken“ (meine Hv.) und das von Moritz Warnke übernommene Postulat,

„in Griechenland und Spanien war es gerade die Maulwurfsarbeit in den Platzbewegungen, in sozialen Zentren und Formen der selbsthilfeorientierten Organisierung, die die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse durcheinandergewirbelt haben“,

für mich begrifflich kaum faß- und daher kaum kritisierbar. Nur eines scheint mir doch aber klar zu sein: Wie wir gerade in Griechenland sehen, wurde das Kräfteverhältnisse alles andere als „durcheinandergewirbelt“ – weder durch PlatzbesetzerInnen noch durch wahlarithmetische Verschiebungen. „[D]urcheinandergewirbelt“ sind eher die Gedanken derjenigen, die jedes Bewegungslüftchen gleich als ‚das große Dinge’ abfeiern.“

BT 11: „Plan C“-Vorschlag von Jan Schlemermeyer

 

Zeit für Plan C.
Jenseits von zahnlosem Reformismus in den EU-Staatsapparaten
oder verbalradikalem Bruch damit: Jan Schlemermeyer über SYRIZA, die
deutsche Linke – und warum wir eine neue Perspektive brauchen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/982105.zeit-fuer-plan-c.html

 

Der Text formulierte eine ähnliche These, wie sie auch in Basistext 5 (von Leo Meyer) formuliert wurde:

„Die Niederlage der griechischen Regierung gegenüber der maßgeblich von der deutschen Regierung voran getriebenen Erpressungspolitik ist nicht irgendeine Niederlage irgendwelcher ausländischer GenossInnen, sondern eine Niederlage der europäischen Linken als Ganzes und damit nicht zuletzt auch unsere.“

und er fordert einen Plan C „Jenseits von zahnlosem Reformismus in den EU-Staatsapparaten oder verbalradikalem Bruch damit“.