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Klasse und Klassenkampf

Im Januar hatten systemcrash und TaP einen Text bei linksunten.indymedia veröffentlicht, den sie mit der Aufforderung

 

Den Klassen-Begriff diskutieren!

https://linksunten.indymedia.org/node/163936

 

überschrieben. Rund um den 1. Mai zogen die Radikale Linke Berlin und der Ko-Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, nach. Der Beitrag des Letzteren auf der „Thema“-Seite der Wochenend-Ausgabe der jungen Welt

 

Schluss mit dem Stillhalteabkommen

Für die Neuorientierung gewerkschaftlicher Politik gegen Deregulierung der Arbeit

https://www.jungewelt.de/2016/04-30/055.php

 

enthält einen Abschnitt „Spaltung oder Klassenpolitik?“. Und die Radikale Linke hatte Anfang April bereits ihr Papier

 

Geschichte wird gemacht:

Über die Aktualität von Klasse, Klassenspaltung und Klassenkampf

https://radikale-linke.net/blog-posts/geschichte-wird-gemacht

 

veröffentlicht.

Kriterien revolutionärer Bündnispolitik

Peter Nowak, Achim Schill und Detlef Georgia Schulze haben sich gemeinsam u.a. mit Kriterien revolutionärer Bündnispolitik beschäftigt: Was für Gruppen sind in einem Bündnis richtig, das beansprucht, eine revolutionär-antikapitalistische Demonstration durchzuführen?

Anlass für den Text ist der Ausstieg der Ökologischen Linken aus dem Bündnis für die „revolutionäre“ Demonstration am Sonntag (1. Mai) um 18 Uhr in Berlin:

 

Sind die Grenzen des revolutionären Konsenses erst
bei Antisemitismus überschritten?

Anmerkungen zu Anlaß und Gründen des Ausstiegs der Ökologischen Linken (ÖkoLi)

aus dem Bündnis für die diesjährige revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin

http://scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=55804&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=eed7a3fbe3

https://linksunten.indymedia.org/de/node/177137

http://www.trend.infopartisan.net/trd0416/t1010416.html

 

Kriterien revolutionärer Bündnispolitik weiterlesen

Fortsetzung des „Was wäre dann besser…“-Papiers

Ende Januar hatten systemcrash und TaP ihr „Was wäre dann besser…“-Papier zur

„Frage, was eine solche revolutionäre Struktur [Block revolutionärer Gruppen] von den bereits bestehenden sich als linksradikal, kommunistisch und/oder revolutionär verstehenden Bündnissen (IL, UG, Perspektive Kommunismus, 3A und – mit dem vermessenen Anspruch, kein Bündnis, sondern eine Organisation zu sein: – NAO) unterscheiden würde“

bei linksunten.indymedia veröffentlicht. Damals waren sie auf das Bündnis „Perspektive Kommunismus“ nur kurz eingegangen. Jetzt wurde ihre damals angekündigte Fortsetzung in „andere[r] literarische[r] Form“ veröffentlicht:

 

Ein feministisch-trotzkistischer Dialog über „Perspektive Kommunismus“

Ein virtuelles Gespräch zwischen systemcrash und TaP

https://linksunten.indymedia.org/de/node/176133

 

Einladung zur Debatte – über Strategien und Pläne von und für Linke in Europa

1. systemcrash und TaP haben ein Flugblatt zur DiEM25 („Democracy in Europe Movement 2025“)-Gründung, die heute unter Beteiligung von Yanis Varoufakis u.a. in Berlin stattfindet, geschrieben:

 

Der stumme Zwang der Verhältnisse und die juristische Illusion der Politik

https://de.indymedia.org/node/7909

 

Bild von S. 1 des Flugis zum DiEM25-Manifest

Bild von S. 2 des Flugis zum DiEM25-Manifest

http://plaene.blogsport.eu/files/2016/02/zum_diem25-manifest.pdf (2 Seiten)

2. Außerdem haben sie Einladung zur Debatte – über Strategien und Pläne von und für Linke in Europa weiterlesen

Was wäre dann besser…

 

…wenn es einen ‚Block revolutionärer Gruppen’ gäbe?

Bei linksunten.indymedia gibt es einen neuen Text von systemcrash und TaP:

https://linksunten.indymedia.org/de/node/166242

 

Der Text macht die Ankündigung aus Basistext 16 (Den Klassen-Begriff diskutieren!),

„zu der Frage, was eine solche revolutionäre Struktur [Block revolutionärer Gruppen] von den bereits bestehenden sich als linksradikal, kommunistisch und/oder revolutionär verstehenden Bündnissen (IL, UG, Perspektive Kommunismus, 3A und – mit dem vermessenen Anspruch, kein Bündnis, sondern eine Organisation zu sein: – NAO) unterscheiden würde, wird es demnächst einen weiteren Text von uns geben.“

wahr.

Gliederung:

1. Grundsätzliches

2. Inhaltliches

a) Interventionistische Linke (IL)
b) …ums Ganze-Bündnis (UG)
c) Perspektive Kommunismus
d) RSO, RIO und RSB
d) (Die Reste des) 3A-Bündnis
e) Neue Antikapitalistische Organisation (NAO)
d) DKP und MLPD

3. Organisatorisch-Technisches

4. Zurück zum Grundsätzlichen

5. Resümee

Foto von S. 1 des Artikels

BT 19: Das Nebenwiderspruchs (NWsp)-Papier von TaP

 

Historischer Materialismus (nicht nur für die Analyse der Klassenverhältnisse) oder marxistische Nebenwiderspruchs-Ideologie?

https://linksunten.indymedia.org/node/164505/ (mit 9 Kommentaren)

 

Der Text formuliert u.a. die These: „Das einzige, ‚kleine‘ Problem an den drei Jungs“ – Marx, Engels und Lenin – „ist nur, dass sie“ ihre „punktuellen Einsichten“ in Sachen Geschlechterverhältnis „nicht adäquat in ihre Gesamttheorie einbauten.“

S. 1 des NWsp-Papiers als Bild - mit Link zur .pdf-Version des linksunten.indymedia-Artikels

BT 20: Die 2011er KuD-Kontroverse über Diversity und Klassenkampf

Der folgende Text macht eine Diskussion aus dem Jahr 2011 zwischen Thomas Seibert, Micha Prütz und Micha Schilwa (beide damals Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg [SIBS]) und Detlef Georgia Schulze über Klassenkampf und Diversity wieder zugänglich.
Ihm vorangestellte ist eine Einleitung von TaP, die die damalige Diskussion kontextualisiert.
Der Text erschien zuerst – (was die Einleitung anbelangt) fehlerbehaftet – bei linksunten.indymedia:

 

Die Seibert-Prütz/Schilwa-Schulze-Kontroverse über

Klassenkampf und Diversity

https://linksunten.indymedia.org/de/node/164219

 

Hier folgt eine insoweit korrigierte Version (die drei alten Texte sind in dem linksunten.indymedia-Artikel – nach der Einleitung – als .html-Version und in hier verlinkten .pdf-Datei erreichbar).

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Der Kontext der 2011er Debatte über Klassenkampf und Diversity

Vor ziemlich genau fünf Jahren veröffentliche die damalige Sozialistische Initiative Ber­lin-Schöneberg ihr Na endlich!-Papier. Darin schlug sie die Bildung einer „neuen antikapitalistischen Organisation“ vor. Daraus ist (bisher) nicht so wirklich etwas geworden:

Zwar beschloß 2013/14 die eine Hälfte des damaligen Diskussionsprozesses über die Schaffung einer „neuen antikapitalistischen Organisation“ (NaO-Prozess), nun tatsäch­lich eine NAO zu gründen. Aber dieses Projekt befindet sich – mittlerweile auch nach Ansicht der Beteiligten selbst – in einer schweren Krise.

Martin Suchanek von Gruppe Arbeitermacht (GAM) schrieb im vergangenen Sommer: „Die Krise des NaO-Prozesses ist offensichtlich. Wenn es auch sonst wenig Einigkeit geben mag – dass der Prozess schon länger in der Krise ist, darüber gibt es wohl wenig Dissens. Damit ist es mit der Einigkeit auch vorbei.“ (http://www.arbeitermacht.de/ni/ni201/nao.htm)

Die andere Fraktion in der NAO ist demgegenüber gerade von der GAM genervt: BT 20: Die 2011er KuD-Kontroverse über Diversity und Klassenkampf weiterlesen

BT 15: „Dilemma“-Text von systemcrash und TaP

systemcrash und TaP beklagten in ihrer Antwort auf das „Plan A“-Papier von Thomas Seibert (BT 10), dass „sich

  • ein enger Begriff von ‚Arbeiterklasse’ / ‚Proletariat’ auf Seiten der Reste des stalinistischen, maoistischen und trotzkistischen Partei-Marxismus einerseits

und

  • ein affirmativer bis weinerlich-selbstkritischer Un-Begriff von ‚Mittelschicht’/‚-klassen’ auf Seiten der Bewegungs-Linken andererseits
  • wechselseitig stabilisieren und den Durchbruch zu einem marxistischen Begriff von ‚Lohnabhängigen’ (= diejenigen, deren [Über]leben vom Verkauf ihrer Arbeitskraft als Ware abhängt – und zwar unabhängig von konkretem Tätigkeitsinhalt und Ausbildungsniveau) blockiert.“

 

Das strategische Dilemma der Linken des 21. Jahrhunderts

https://linksunten.indymedia.org/node/162939/

 

Der Text ist auch erschienen bei:

https://emanzipatorischelinke.files.wordpress.com/2015/12/seibert_antwort_fin-plus.pdf

http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t010116.html

http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=54343&tx_ttnews[backPid]=48&cHash=e66336692e

http://linkezeitung.de/2015/12/21/das-strategische-dilemma-der-linken-des-21-jahrhunderts/

BT 2: „Aufprall“-Papier der Antifa Kritik & Klassenkampf FfM

Das Papier ist für die hiesige Diskussion vor allem unter drei Gesichtspunkten von Bedeutung:

1. Im Unterschied zum Thessaloniki-Programm von SYRIZA (Basistext 1) thematisiert es die Grenzen keynesianistischer Reformpolitik [*], ohne deshalb den Kampf um Verbesserungen bzw. Linderung im Bestehenden zu verwerfen (S. 5) – solange der Umsturz des Bestehenden nicht möglich ist. Dieser Gedanke wird in Basistexte 21 wieder aufgegriffen.

2. Im Unterschied zur Kategorie der „Mittelklasse“ in Thomas Seiberts „Plan A“-Papier (Basistext 10, S. 3 und öfter) thematisiert es die „eigenen Proletarität“ (S. 8) eines Großteils derjenigen, die sich – sei es, weil sie studiert haben oder mehr als Mindestlohn verdienen – als (linke) „Mittelklassen“ verstehen (und auch von vielen, die sich ihrerseits als „Unterklassen“, „Marginalisierte“ oder „echte Arbeiterklasse“ verstehen, als „Mittelklassen“ [ab]klassifiziert werden).

3. Das Papier macht – anknüpfend an das Sozialistische Büro (SB) der 1970er Jahre – einen eigenen, aus drei Elementen bestehenden Organisationsvorschlag (S. 19 – 21).

 

Der kommende Aufprall. Auf der Suche nach der Reißleine in Zeiten der Krise
– Strategische Überlegungen –

http://akkffm.blogsport.de/2015/04/02/der-kommende-aufprall/

 

vgl. https://linksunten.indymedia.org/de/node/139451

[*]S. 4: „Während die fordistische Regulation der kapitalistischen Vergesellschaftung als ein Klassenkompromiss gedeutet werden kann, in dem dieser Widerspruch durch keynesianischen Staatsinterventionismus prozessiert wurde, kann entsprechend das Scheitern des Fordismus in den 70er Jahren als ein Scheitern des Keynesianismus gedeutet werden. […]. Die ‚relative Prosperität der Arbeiterklasse‘ konnte nur kurz zugelassen werden und entpuppte sich als ‚Sturmvogel einer Krise‘ (MEW 24: 410).“