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Kriterien revolutionärer Bündnispolitik

Peter Nowak, Achim Schill und Detlef Georgia Schulze haben sich gemeinsam u.a. mit Kriterien revolutionärer Bündnispolitik beschäftigt: Was für Gruppen sind in einem Bündnis richtig, das beansprucht, eine revolutionär-antikapitalistische Demonstration durchzuführen?

Anlass für den Text ist der Ausstieg der Ökologischen Linken aus dem Bündnis für die „revolutionäre“ Demonstration am Sonntag (1. Mai) um 18 Uhr in Berlin:

 

Sind die Grenzen des revolutionären Konsenses erst
bei Antisemitismus überschritten?

Anmerkungen zu Anlaß und Gründen des Ausstiegs der Ökologischen Linken (ÖkoLi)

aus dem Bündnis für die diesjährige revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin

http://scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=55804&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=eed7a3fbe3

https://linksunten.indymedia.org/de/node/177137

http://www.trend.infopartisan.net/trd0416/t1010416.html

 

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BT 20: Die 2011er KuD-Kontroverse über Diversity und Klassenkampf

Der folgende Text macht eine Diskussion aus dem Jahr 2011 zwischen Thomas Seibert, Micha Prütz und Micha Schilwa (beide damals Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg [SIBS]) und Detlef Georgia Schulze über Klassenkampf und Diversity wieder zugänglich.
Ihm vorangestellte ist eine Einleitung von TaP, die die damalige Diskussion kontextualisiert.
Der Text erschien zuerst – (was die Einleitung anbelangt) fehlerbehaftet – bei linksunten.indymedia:

 

Die Seibert-Prütz/Schilwa-Schulze-Kontroverse über

Klassenkampf und Diversity

https://linksunten.indymedia.org/de/node/164219

 

Hier folgt eine insoweit korrigierte Version (die drei alten Texte sind in dem linksunten.indymedia-Artikel – nach der Einleitung – als .html-Version und in hier verlinkten .pdf-Datei erreichbar).

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Der Kontext der 2011er Debatte über Klassenkampf und Diversity

Vor ziemlich genau fünf Jahren veröffentliche die damalige Sozialistische Initiative Ber­lin-Schöneberg ihr Na endlich!-Papier. Darin schlug sie die Bildung einer „neuen antikapitalistischen Organisation“ vor. Daraus ist (bisher) nicht so wirklich etwas geworden:

Zwar beschloß 2013/14 die eine Hälfte des damaligen Diskussionsprozesses über die Schaffung einer „neuen antikapitalistischen Organisation“ (NaO-Prozess), nun tatsäch­lich eine NAO zu gründen. Aber dieses Projekt befindet sich – mittlerweile auch nach Ansicht der Beteiligten selbst – in einer schweren Krise.

Martin Suchanek von Gruppe Arbeitermacht (GAM) schrieb im vergangenen Sommer: „Die Krise des NaO-Prozesses ist offensichtlich. Wenn es auch sonst wenig Einigkeit geben mag – dass der Prozess schon länger in der Krise ist, darüber gibt es wohl wenig Dissens. Damit ist es mit der Einigkeit auch vorbei.“ (http://www.arbeitermacht.de/ni/ni201/nao.htm)

Die andere Fraktion in der NAO ist demgegenüber gerade von der GAM genervt: BT 20: Die 2011er KuD-Kontroverse über Diversity und Klassenkampf weiterlesen

BT 15: „Dilemma“-Text von systemcrash und TaP

systemcrash und TaP beklagten in ihrer Antwort auf das „Plan A“-Papier von Thomas Seibert (BT 10), dass „sich

  • ein enger Begriff von ‚Arbeiterklasse’ / ‚Proletariat’ auf Seiten der Reste des stalinistischen, maoistischen und trotzkistischen Partei-Marxismus einerseits

und

  • ein affirmativer bis weinerlich-selbstkritischer Un-Begriff von ‚Mittelschicht’/‚-klassen’ auf Seiten der Bewegungs-Linken andererseits
  • wechselseitig stabilisieren und den Durchbruch zu einem marxistischen Begriff von ‚Lohnabhängigen’ (= diejenigen, deren [Über]leben vom Verkauf ihrer Arbeitskraft als Ware abhängt – und zwar unabhängig von konkretem Tätigkeitsinhalt und Ausbildungsniveau) blockiert.“

 

Das strategische Dilemma der Linken des 21. Jahrhunderts

https://linksunten.indymedia.org/node/162939/

 

Der Text ist auch erschienen bei:

https://emanzipatorischelinke.files.wordpress.com/2015/12/seibert_antwort_fin-plus.pdf

http://www.trend.infopartisan.net/trd0116/t010116.html

http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=54343&tx_ttnews[backPid]=48&cHash=e66336692e

http://linkezeitung.de/2015/12/21/das-strategische-dilemma-der-linken-des-21-jahrhunderts/

BT 7: Programmatik-Thesen von Achim Schill und DGS

 

Thesen zu einer europäischen revolutionären Programmatik

http://www.trend.infopartisan.net/trd0815/t400815.html

 

Die Thesen stellen eine Antwort auf die 15 Strategie-Thesen der LCR Belgien [BT 6] dar. Das Papier formuliert als erste These

„Jede Organisierung mit revolutionärem Anspruch (und darum geht es, wenn von der ‚Zerschlagung’ der EU die Rede ist) muß auch heute – und vielleicht mehr denn je – an der Einsicht in die Not-wendigkeit der Zerschlagung des bestehenden Staatsapparates festhalten: Ohne Zerschlagung des bestehenden Staatsapparates keine politische Revolution; und eine eingebildete bloß (zivil)gesellschaftliche Revolution prallt an der Macht der Institutionen ab oder wird ihrerseits zerschlagen, falls sie irgendwann einmal drohen sollte – und meist schon viel früher –, mehr zu werden als eine Nische, die auch geduldet werden kann; mehr zu sein, als der Hofnarr des neoliberalen Zeitalters.“

und schließt daran zwölf weitere Thesen an. In der letzten dieser insgesamt 13 Thesen heißt es:

„Unserer Meinung nach kann die Zersplitterung der verschiedenen Fraktionen der revolutionären Linken (zunächst) nur über eine Organisierung auf der Grundlage programmatischer Mindeststandards überwunden werden. Als Zwischenschritt schwebt uns eine ‚Blockorganisation’ vor, ähnlich wie das griechische ANTARSYA-Bündnis […]. Als inhaltliche Mindeststandards halten wir für richtig: [… und folgt dann eine Aufzählung von fünf Punkten].“