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BT 20: Die 2011er KuD-Kontroverse über Diversity und Klassenkampf

Der folgende Text macht eine Diskussion aus dem Jahr 2011 zwischen Thomas Seibert, Micha Prütz und Micha Schilwa (beide damals Sozialistische Initiative Berlin-Schöneberg [SIBS]) und Detlef Georgia Schulze über Klassenkampf und Diversity wieder zugänglich.
Ihm vorangestellte ist eine Einleitung von TaP, die die damalige Diskussion kontextualisiert.
Der Text erschien zuerst – (was die Einleitung anbelangt) fehlerbehaftet – bei linksunten.indymedia:

 

Die Seibert-Prütz/Schilwa-Schulze-Kontroverse über

Klassenkampf und Diversity

https://linksunten.indymedia.org/de/node/164219

 

Hier folgt eine insoweit korrigierte Version (die drei alten Texte sind in dem linksunten.indymedia-Artikel – nach der Einleitung – als .html-Version und in hier verlinkten .pdf-Datei erreichbar).

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Der Kontext der 2011er Debatte über Klassenkampf und Diversity

Vor ziemlich genau fünf Jahren veröffentliche die damalige Sozialistische Initiative Ber­lin-Schöneberg ihr Na endlich!-Papier. Darin schlug sie die Bildung einer „neuen antikapitalistischen Organisation“ vor. Daraus ist (bisher) nicht so wirklich etwas geworden:

Zwar beschloß 2013/14 die eine Hälfte des damaligen Diskussionsprozesses über die Schaffung einer „neuen antikapitalistischen Organisation“ (NaO-Prozess), nun tatsäch­lich eine NAO zu gründen. Aber dieses Projekt befindet sich – mittlerweile auch nach Ansicht der Beteiligten selbst – in einer schweren Krise.

Martin Suchanek von Gruppe Arbeitermacht (GAM) schrieb im vergangenen Sommer: „Die Krise des NaO-Prozesses ist offensichtlich. Wenn es auch sonst wenig Einigkeit geben mag – dass der Prozess schon länger in der Krise ist, darüber gibt es wohl wenig Dissens. Damit ist es mit der Einigkeit auch vorbei.“ (http://www.arbeitermacht.de/ni/ni201/nao.htm)

Die andere Fraktion in der NAO ist demgegenüber gerade von der GAM genervt: BT 20: Die 2011er KuD-Kontroverse über Diversity und Klassenkampf weiterlesen

BT 10: Das „Plan A“-Papier von Thomas Seibert (IL)

Kurz vor dem Jahreswechsel 2015/16 griff Thomas Seibert von der Interventionistischen Linken (IL) die Forderung von Leo Meyer aus dem August nach einem neuen „Plan A“ (siehe Basistext 5) auf. Für „einen Plan A ist“ seines Erachtens „von entscheidender Bedeutung“: „Obwohl an der Zweidrittel-Mehrheit der Großen Koalition kein Weg vorbeiführt, bleibt doch strategisch anzuerkennen, dass sich das dritte Drittel dieser Gesellschaft abseits hält. Dabei beziehe ich mich [… auf] die hochgeschätzt 30%, niedrig geschätzt an die 20% derer, die sich bei verschiedenen Anlässen ausdrücklich links der Zweidrittelgesellschaft positioniert haben und dies auch heute noch tun.“

 

Erste Notizen zum Plan A einer neuen Linken (nicht nur) in Deutschland

http://kommunisten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6010

 

Der Beitrag erschien auch an folgenden Stellen:

http://www.trend.infopartisan.net/trd1215/t421215.html

https://emanzipatorischelinke.wordpress.com/2015/12/13/erste-notizen-zum-plan-a-einer-neuen-linken-nicht-nur-in-deutschland/

BT 11: „Plan C“-Vorschlag von Jan Schlemermeyer

 

Zeit für Plan C.
Jenseits von zahnlosem Reformismus in den EU-Staatsapparaten
oder verbalradikalem Bruch damit: Jan Schlemermeyer über SYRIZA, die
deutsche Linke – und warum wir eine neue Perspektive brauchen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/982105.zeit-fuer-plan-c.html

 

Der Text formulierte eine ähnliche These, wie sie auch in Basistext 5 (von Leo Meyer) formuliert wurde:

„Die Niederlage der griechischen Regierung gegenüber der maßgeblich von der deutschen Regierung voran getriebenen Erpressungspolitik ist nicht irgendeine Niederlage irgendwelcher ausländischer GenossInnen, sondern eine Niederlage der europäischen Linken als Ganzes und damit nicht zuletzt auch unsere.“

und er fordert einen Plan C „Jenseits von zahnlosem Reformismus in den EU-Staatsapparaten oder verbalradikalem Bruch damit“.

BT 22: Die AK-/LCM-Kontroverse über einen Grexit (Juli 2015)

Als Vorläuferin der Diskussion über Plan A, B, C, … kann die Kontroverse vom Juli 2015 zwischen dem Lower Class Magazine (LCM) und analyse & kritik (AK) angesehen werden. Am 6. Juli schrieb Peter Schaber im LCM:

Die Reaktionen aus Berlin und Brüssel zeigen: Nicht einmal […] minimale Abweichung [von der Austeritätslinie] will man gestatten. Deutschland führt wieder, wer nicht auf Linie ist, wird diszipliniert. Unter diesen Bedingungen ist das Festhalten an einer vermeintlichen Notwendigkeit, in Euro-Zone und EU zu verharren eine Beschränkung des eigenen Möglichkeitsraums, die fatale Folgen haben kann.

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